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Schleswig-H.-DDR

 

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Grenzbilder von Jürgen Ritter

 

 

 

 

Die in der Lübecker Bucht vorhandene Seegrenze zur DDR hatte eine Länge von 14,9 Kilometer. Über deren Verlauf und Kennzeichnung einigten sich beide deutsche Staaten 1974. Die Seezeichen entsprachen dem internationalen Betonnungssystem "A".

Vom Priwall bei Lübeck bis Lauenburg an der Elbe erstreckte sich über eine Länge von 136,6 Kilometer die Landesgrenze Schleswig-Holsteins zur DDR bzw. deren Bezirke Rostock und Schwerin.

Durch die Teilung Deutschlands verlor die Hansestadt Lübeck einen großen Teil ihres Hinterlandes. In der Zeit der Existenz des "Eisernen Vorhanges" waren rund 40 Kilometer der 120 Kilometer langen Stadtgrenze identisch mit der Landesgrenze zur DDR.

Trotz der konträren Grenzsituation wurde der Schaalsee von Fischern aus Schleswig-Holstein und der DDR bewirtschaftet. Die Große Maräne, ein lachsartiger Fisch, hatte es ihnen angetan.

Der Kreis Herzogtum Lauenburg war der einzige schleswig-holsteinische Landkreis unmittelbar an der innerdeutschen Grenze. Durch das Barber-Lyaschenko-Abkommen vom 13. November 1945 erhielt er mecklenburgische Gebietsteile und mußte dafür andere Teile an Mecklenburg abtreten.

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