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170


Name:
Detlef Wengel (dw695847@web.de)
Datum:Fr 14 Apr 2017 22:14:18 CEST
Betreff:Jahrestag
 

Heute vor 43 Jahren scheiterte mein Fluchtversuch. Danach "durfte" ich bis 9.11.1976 in der StVE Torgau einsitzen und hinterher erfolgte die Entlassung in die DDR. Die nächsten 12 Jahre und 3 Monate waren gekennzeichnet von Berufsverbot, Diskriminierung, Bespitzelung und Verrat durch ehem. Freunde und Verwandte. Erst im Februar 1989 erreichte ich die Ausreise, nach 8 Anträgen und einer Besetzung der Ständigen Vertretung in Ostberlin. Seitdem war ich nur ein einziges Mal für 3 Tage auf dem Gebiet der ehem. DDR und mich zieht nichts zurück.
Zum Glück habe ich durch die Anerkennung der Haftzeit, des Berufsverbotes und der gesundheitlichen Schäden durch die Haft heute zumindest ein mehr oder weniger sorgenfreies Leben und widme dieses all denen, die noch mit der Anerkennung ihrer Verfolgungszeit vor den Gerichten klagen und kämpfen müssen.
Es ist gut, dass es Websites wie die Ihre gibt, damit das Unrecht nie vergessen wird.
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit dieser Seite.
Detlef Wengel

 
 
169


Name:
Karin Pihan (karin.pihan@gmail.com)
Datum:Mi 15 Mär 2017 22:08:46 CET
Betreff:Erinnerungen
 

Ich selbst bin in Westdeutschland geboren (1957), wie mein Vater in Steinheim (an der Murr, BW), meine Mutter ist aus Pommern, heute Polen. Ich war zu "DDR-Zeiten" nie dort, mein Vater verweigerte die Grenzkontrollen. Für meine Mutter war das schwer, das habe ich erst viel später verstanden. Ich erinnere mich aber an die Zeit, als wir für die Verwandten "drüben" oder "in der Ostzone" Pakete gepackt haben, besonders erinnere ich mich, dass Kaffee und Schokolade und Kleidung wichtig waren. Und dass meine Mutter immer eine Liste schrieb mit den Sachen, die sie einpackte, und diese Liste in das Paket legte. Später erfuhr sie aus Briefen, ob und was fehlte....Zurück kamen regelmässig Häckeldeckchen und Topflappen...ach, ist das schon lange her! ... und gut, dass es vorbei ist mit der DDR.
Schön, dass es diese website gibt... danke an den Administrator!

 
 
168


Name:
Thiel Klaus Jürgen (Thielklaus@kabelmail.de)
Datum:Di 20 Dez 2016 13:41:38 CET
Betreff:Grüße
 

Liebe Kameraden,
ich wünsche euch und euren Familien
eine besinnliche vorweihnachtliche Zeit im
Advent und ein frohes Weihnachtsfest
sowie ein glückliches, gesundes und sorgloses
Neues Jahr!
Euer Kamerad
Klaus Thiel
aus Augsburg
Louis Braille Straße 7
86153 Augsburg

 
 
167


Name:
Igor (tuj@inbox.ru)
Datum:Fr 22 Jul 2016 22:11:40 CEST
Betreff:Zwinge 1983
 

Sehr geehrter Herr Bortfeldt auch ich moechte Ihnen Danke sagen.

Es ist auch fuer mich eine interessante Errinerung ueber meine Jugend.

1983 war ich ein jungen Leutnant von Sowjetarmee.

Ich habe mit meinen Soldaten in Zwinge am Berg einen Bunker gebaut.

In alten Ziegelei hatten wir fuer Ziegelsteine gearbeitet.

Am Wochenende habe ich mit deutschen Freunden in Gaststaetten auch Bier getrunken.

Schuetzenfest 1983 war fue rmich auch ein tolles Erlebniss.

Speter fuer solche Kontakte hatte ich auch Probleme mit Sicherheitsoffizier.

Trotzdem war ich sehr froh mich und auch meinen Soldaten ueberzeugen, das Deutschen aus gleichem Ton wie wir gebastelt wurden.

Und genau so wie alle einfache Leute in SU verstehen was gut und was schlecht ist.

Ich bin schon sehr lange auser Dienst und viele Jahre mache Geschaefte mit deutschen Unternehmungen.

Alles lauft sehr gut. Gott sei Dank !

Ich bin auch dem Ort Zwinge sehr dankbar, weil ich hier viel gelernt hatte.

Ich wuensche Ihnen Herr Bortfeldt und ganzen Gemeinde Zwinge alles Gute und viel Glueck.


Mit freundlichen Gruessen aus Minsk, Belarus

Igor

 
 
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Name:
Ulrich Ehnert (ulrich.ehnert@arcor.de)
Datum:Di 05 Jul 2016 12:08:19 CEST
Betreff:Ihre Arbeiten bzgl. Grenze
 

Sehr geehrter Herr Bortfeldt,
ich fand heute per Zufall Ihre sehr wichtige und intsressante Arbeit
"Grenzerinnerungen".
Ich stamme mal aus Sachsen, wurde mit Geschwistern Ende 1960 in die
"BRD" "verschleppt"!
Meines Erachtens können eigentlich fast nur exDDR-Bürger mit eigenen
Fluchterlebnissen Ihre Arbeiten voll würdigen! Anderen fehlt dazu das
entsprechende Hintergrundwisen. Ich war Ende 1960 ca. 13 1/2 Jahre alt,
habe einiges in der DDR erlebt, war ab 1979 dann mehrmals in der (noch)
DDR, habe dabei die alten Orte wieder aufgesucht und Kontakte gepflegt.

Beschämend ist es für mich, daß uns nach der sog. Wende, die alten Stasis
in den Westen gefolgt sind und sich hier in den höchsten Staatsämtern:
Gauck(IM-Larve), Merkel(IM-Erika und jetzt Kahane(IM-Victoria) anzutreffen
sind!

Nicht die BRD hat die DDR erobert, sondern die DDR uns! Dabei mußten wir
die Schulden der Kommunisten übernehmen! Und nun arbeiten die Linken daran,
ganz Deutschland kommunistisch zu machen! Dabei helfen SPD, Grüne und eine
nach links gerückte Einheitspartei CDU/CSU den Linken kräftig.

Ich bin froh, schon so alt zu sein, daß ich nicht mehr alles noch Kommende
mitkriege.




 
 
165


Name:
Torsten Bildhauer (torsten.bildhauer@web.de)
Datum:Fr 27 Mai 2016 20:18:33 CEST
Betreff:Besuch im Grenzgarten Idafehn
 

In dieser Woche besuchte der Geschichtskurs Klasse 10 der Haupt- und Realschule Ostrhauderfehn Herrn Pastor Bortfeldt in seinem Grenzgarten in Idafehn. Herr Bortfeldt rekonstruierte einen Grenzabschnitt aus westlicher Perspektive, so wie Westdeutsche bis 1990 auf die deutsch-deutsche Grenze trafen. Zahlreiche Original Gegenstände fanden hier Verwendung: der Drahtzaun, Grenzsteine, eine Grenzsaeule und Hinweisschilder usw. Deutsch-deutsche Geschichte zum Anfassen, zum Begreifen.
Eindrucksvoll und authentisch erklärte Herr Bortfeldt ausgehend vom Begriff Freiheit, wieso er mit seiner Website und dem Grenzgarten an die mit der Grenze verbundenen Schicksale und Tragödien erinnert. Sehr persönliche Erinnerungen werden dabei mit enormen historischen Detailkenntnissen kombiniert.
Wir sind Herrn Bortfeldt sehr dankbar, dass er sich Zeit für uns genommen hat.
Allen Kolleginnen und Kollegen im Schuldienst sei diese Website, aber auch ein persönlicher Besuch in Idafehn ans Herz gelegt. Hier findet sich ein wertvoller authentischer außerschulischer Lernort zum Eisernen Vorhang, obwohl der tatsächliche Grenzverlauf 300 km weiter östlich verlief.
Herrn Bortfeldt nochmals Danke für seine Arbeit.
Mit freundlichen Gruessen
Torsten Bildhauer

 
 
164


Name:
J Weber (@Deutz53@t-online.de)
Datum:Mo 28 Mär 2016 11:35:06 CEST
Betreff:Die fahrt in die Vergangen?heit mit dem Traktor
 

Eine Fahrt auf der Srasse der Trennung,in der Langsamkeit!des heute nicht mehr Möglichen?Erleben.So nah wie möglich .Autentich wie es geht,!die Zeit ist"ein Begleiter".

 
 
163


Name:
Kurt Glodny Am Kelmbache 60 in 44536 Lünen (@k.glodny@t-online.de)
Datum:Do 24 Mär 2016 16:09:46 CET
Betreff:Erinnerung an Walkenried - Ellrich
 

Meine Erinnerungen an Ellrich - Walkenried sind sehr, sehr alt aber so nachhaltig, daß diese Ortsverbindung-Ellrich- Walkenried, unvergessen in meiner Erinnerung bleibt.Im Jahre 1946 bin ich aus einer polnischen Verhaftung geflohen. Bepackt mit einem aus zwei Handtüchern notdürftig geflickten Rucksack flüchteten mein Vater und ich in die Freiheit. Walkenried - Ellrich war bekannt als möglicher illegaler Grenzübertritt. Ausgangspunkt war eine Gaststätte in Nordhausen. Dort "sammelten" Fluchhelfer die Flüchtlinge. Nachts führten uns die Helfer Richtung Grenze. Mit Uhren, Schmuck, Geld und anderen Wertsachen wurden sie entlohnt. Die letzte wertvolle Habe wurde gegeben. Mein Vater und ich konnten nicht "bezahlen", wir hatten nichts Trotzdem wurden wir von der Gruppe mitgenommen.Ich war sechzehn Jahre alt mein Vater einundsechszig, ein alter hilfloser gebrochener Mann.Nachts führte uns die Fluchthelfer über Felder Richtung Zonengrenze.Zweimal wurden wir von Russen erwischt. Mein Vater und ich wurden zu damaligen russischen Kommandantur, die in der zwischen Walkenried und Ellrich gelegenen Ziegelei war, gebracht. Ich war damals sehr resolut, unterhielt mich mit den Soldaten und forderte immerwieder die Freilassung in den Westen. Wir blieben dort einige Tage und hielten die Räume sauber. Wir haben es getan wurden verpflegt und hatten eine Schlafstelle.Ich sprach etwas russisch, sprach mit den Soldaten und forderte immerwieder die Freilassung in den Westen.Endlich war es so weit. Man schickte uns auf den weg Richtung englischen Schlagbaum. Die Engländer wiesen uns zurück.Mit meinem Schulenglisch weigerte ich mich. Wir wurden zur englischen Kommandantur gebracht.Es half nichts, wir sollten wieder zurück. Dem LKW Fahrer taten wir leid, er blieb im Wald stehen, zeigte in den Wald und sagte "Richtung Bahnhof", es stimmte nicht, er wollte uns nur helfen. Nach der Wende bin ich mit dem Auto diese Strecke gefahren. Die Ziegelei ist weg, die Erinnerung ist geblieben und kann mir nicht genommen werden, nur durch den Tod.

 
 
162


Name:
William J Read (william.read@dunelm.org.uk)
Datum:Do 10 Mär 2016 22:08:05 CET
Betreff:Border experiences 1981 - 1990
 

As a UK citizen I visited the DDR for the first time in August 1981, by air to Schkeuditz Airport, and coach travel round the country. In Berlin, I stayed in the then new, but now demolished Palasthotel. I walked through Checkpoint Charlie to West Berlin, and, on 13 August 1981 saw various demonstrations to commemorate the 20th anniversary of the division of Berlin. In later years I visited other parts of West Berlin and the BRD, including Priwall, Selmsdorf, Kleinensee and other settlements near the border. All my later visits were by car, and I used most of the BRD-DDR crossing points. This is an excellent website, and I look forward to studying it in more detail.

 
 
161


Name:
Zollgrenzdienst, meine Erinnerungen an den Zoll. (@bbrenk@web.de)
Datum:Mi 17 Feb 2016 18:55:41 CET
Betreff:Erlebnisse beim Zoll
 

Von 1975-1980 war ich beim Zollgrenzdienst in BadHarzburg-Echertal av 1980 -2008 bei einer sonsdereinsatzgruppe des Zolls in Aachen. Über diese Spannende und abwechslungsreiche Dienstzeit und meine unglaublichen, aber whren Erlebnisse habe ich jetzt meine Erinnerungen in einem autobiographischen, bebilderten Buch geschrieben und veröffentlicht. Der Titel dieses spannenden Werkes ist: " Ein Zöllner flüchtete in die DDR". ( ISBN Nr. 978-3-7375-8667-2. Es handelt von den DEzonationen der Selbstschussalagen und den Schreien in der Nacht, den Begegnungen mit den Menschen aus Ost und West und der sogenannten Aktion "Schweinebank". Grundlage dazusind meine schon historischen vom WDR in Löln digitalisierten Filmaufnahmen die in das zeitgeschichtliche Archiv des Senders eingestellt wurden und im Internet unter der Eingabe von: WDR Digit Startseite , mit der Eingabe des Suchbegriffs: Zaunkönig zu sehen sind. Das Buch erzählt auch von dem täglichen Wahnsinn unseren Kontrollen im Grenzdreieck von Aachen von-, Schusswaffengebrauch und einem drogenschmuggelnden Kmmissars-Anwäter mit seiner Schußwaffe,sowie dem Tod.

 
 
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Name:
Siegfried Dietzel (s.dietzel@arcor.de)
Datum:Di 12 Jan 2016 15:21:42 CET
Betreff:Innerdeutsche Grenze
 

Ich habe meine Kindheit und Jugend "hautnah" an der damaligen Zonengrenze im Altkreis Eschwege erlebt. Vom Ende des Ortsschildes meiner Heimatgemeinde in Richtung Osten bis zum sogenannten "10-Meter-Streifens" waren es + / - noch 100 Meter. Den anstehenden Wehrdienst 1963/64 habe ich umgehen können, indem ich als Beamter auf Widerruf -einfacher Dienst - 23 Monate beim BGS in Eschwege recht heimatnah gedient habe und finanziell besser dabei war, als ein "W 18". Diese Zeit hat mich m. E. sehr positiv geprägt und ich denke wehmütig an diese persönlich tolle Zeit zurück. Sehr zu empfehlen sind auch die beiden Bücher des ehem. BGS-lers HERBERT BÖCKEL "GRENZERFAHRUNGEN" und "DER ZWEIFACHE TOD IM SCHATTEN DER GRENZE"

 
 
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Name:
Holger Lüddecke (holger-lueddecke@t-online.de)
Datum:Di 18 Aug 2015 21:07:55 CEST
Betreff:grenzer
 

Habe hier damals von 89-90 noch mein Dienst geleistet wenn ich mir die Bilder anschaue da geht mir vieles durch mein Kopf was man damals erlebt hat es ist auch vieles nicht mehr da schade das das große Gebäude so zerfällt man könnte es als Mahnmal erhalten die Brücken vorn und hinten am bahnhof sind ja weg ich könnte ja noch mehr schreiben aber das mach ich später. Schöne Grüße.

 
 
158


Name:
Volker Zottmann (zottmann@gmx.de)
Datum:Di 11 Aug 2015 22:51:06 CEST
Betreff:Wichtiger Fernsehtermin
 

Da hier doch einige Interessierte reinschauen, möchte ich mal auf einen ZDF-Sendetermin hinweisen:

Am 15.September sendet das ZDF "Dei tödliche Grenze".

Es wurde eine hochinteressante Fernsehdokumentation im Grenzbereich Sorge/Hohegeiß im Harz gedreht. Sie handelt wie dei Radiodokumentation von den Ereignissen im Winter 1979 , am 8. Dezember dort bei Hohegeiß, als Grenzer zwei Jugendlichen (15) auflauerten und hierbei Heiko Runge aus Halle Neustadt erschossen. In den Rücken schossen, als dieser wieder DDR-landeinwärts lief.
Die Premiere in Sorge habe ich leider selbst verpasst. Bin also immer noch auf den Film gespannt. Es wirkt auch sein damaliger Schulkamerad Uwe Fleischauer mit, der damals unverletzt blieb. Ebenso beteiligt, ein Grenzangehöriger der damals als Soldat mit ausrücken musste.
Gerührt von der Premiere hat ein Niederländer Urlauber spontan zugesagt einen Gedenkstein zu spenden, der dort an der ehemaligen Demarkationslinie im nächsten Jahr errichtet werden soll.
Allein in diesem Grenzabschnitt starben nachweislich mindestens 6 Menschen.

Ungeheuerlich klingen die Aussagen über den damaligen Kompaniechef Piotrowski, der forderte, dass der Anruf des Flüchtigen erst nach Magazinwechsel erfolgen darf. Das erklärt die 57 abgegebene Schüsse!
Ungeheuerlich ist ebenso die belegte Äußerung neben der Leiche, vom Politchef Brehme geäußert, der wörtlich sagte: "Nun blutet das Schwein aus!".
Ich bin der Auffassung, dass dieses Verbrechen, moralisch war es Mord, niemals vergessen werden darf. Selbst war ich bereits mehrmals an der von uns vermessenen Sterbestelle des Heiko Runge. Es geht einem doch sehr nah, obwohl ich den Schüler nie kannte. Lobend erwähnen sollte man den ortsansässigen Sorger Grenzverein, der mit der Bürgermeisterin bestrebt ist, nichts ins Vergessen abgleiten zu lassen.

 
 
157


Name:
Heinz Rahm (heinzrahm@gmx.de)
Datum:Fr 24 Jul 2015 20:15:13 CEST
Betreff:Die Grenze
 

Meine Frau kommt aus Mupperg bei Sonneberg, das direkt an der Grenze im Sperrgebiet lag; ich selber komme aus der Oberpfalz. Ihre Erzählungen klingen für uns "Westdeutsche" oft abenteuerlich, weil wir uns solche Dinge einfach nicht vorstellen konnten und es wohl auch nie richtig können. Ich bin ja oft mit meinen Kindern im ehemaligen Grenzstreifen, und wir versuchen, uns das alles vorzustellen. Es gelingt nicht, jedenfalls nicht ohne Fotos. Das Gerede von "Ossis" und "Wessis" sollte langsam aufhören. Natürlich sind wir verschieden geprägt, aber dafür kann keiner etwas.
Lustig ist, dass mein Dorf im "Westen" viel weiter östlich liegt als das meiner Frau im "Osten". Und wenn man von Mupperg in Richtung Osten geht, kommt man bald darauf nach Oberfranken - in den Westen ...

 
 
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Name:
Burkhard Brenk (bbrenk@web.de)
Datum:Sa 28 Feb 2015 08:47:29 CET
Betreff:Filmaufnahmen über den Dienst der DDR Grenztruppen 1975-1980 in Bad Harzburg Eckertal.
 

Wie schon angekündigt wurden jetzt meine Filmaufnahmen die ich 1975-1980 beim Zollgrenzdienst im Gebiet von Bad Harzburg Eckertal, Abbenrode, Stapelburg, LOchtum aufgenommen habe vom Westdeutschen Rundfung in Köln in das digitale Archiv des analogen Altags übernommen und freigegeben. Der Film ist in zwei Abschnitten zu sehen in dem man mit der Suchmaschine Google den Begrif: digit eingibt, man kommt dann auf die WDR Digit Startseite,das Archiv des analogen Altags diese bitte anklicken und den Suchbegriff im Eingabefeld: Eckertal, eingeben. Dann eines der aufgezeigten Filmbilder anklicken. Mit besten Grüßen aus Aachen, Burkhard Brenk.

 
 
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Name:
Burkhard Brenk (@ bbrenk@we.de)
Datum:So 22 Feb 2015 18:48:46 CET
Betreff:Filmaufnahmen meines Zollgrenzdienstes von 1975-1980 in Bad Harzburg Eckertal.
 

Herr Ritter meinen herzlichen Dank und unsere Glückwünsche zu Ihrer Internetseite. Meine Erlebnisse an der ehemaligen Grenze zur DDR fangen im Jahr 1975 an. Nach meiner Bundeswehrzeit hatte ich mich beim Zoll beworben und wurde nach der Ausbildung Zur Grenzaufsichtsstelle des Zollgrenzdienstes nach Bad Harzburg Eckertal versetzt. Dort bekamen wir auch in der Blankenburgerstr. gegenüber der DDR Ortschaft Stapelburg eine Dienstwohnung. bei meiner Dienstverrichtung hatte ich meistens eine Filmkammera dabei und konnte somit viele Aufnahmen über die Situation an der Grenze über die Dienstverrichtung der Soldaten der Grenztruppen machen, Aufnahmen vom Bau des Metallgitterzaunes. der Selbschussanlagen (SM 70) und der Arbeit von Zivilarbeitern im Grenzbereich,von Grenzaufklären an der unmittelbaren Grenze vor den Sicherungsanlagen machen. Diese Filmaufnahmen wurden in das Zeitgeschichtliche Archiv des 3.Programms vom WDR digital bearbeitet und freigegeben. Sie sind zu finden mit derr Suchmaschine Google unter der Eingabe: digit dann bitte die kommende Seite: WDR Digit Startseite anklicken und im Suchfeld den Suchbegriff: Eckertal eingeben. Zu meiner Dienstverrichtung: In den ersten Jahren waren wir noch mit Fahrrädern ausgerüstet bevor die Diensstelle Fahrzeuge bekam. Es gab viele Fußstreifen entlabg der Grenze bei den Ortschaften Abbenrohde, Stapelburg, entlang des Grenzflusses der Ecker bis zur Ecketrtalsperre. Im Winter liefen wir mit Skiern Streife bei herrlichem Wetter im glitzernden Schnee bewunderten uns die vielen Besucher besonders am Grenzübersichtspunkt Eckertal, Nach einiger Zeit bekam ich einen Diensthund. einen schwarzen Schäferhund mit dem Nahmen Rauk und konnte somit auch Einzelstreife laufen, Diese Zeit hatte aber auch Schattenseiten Dienst im ströhmenden Regen bei Dunkrelheit, zu jeder Zeit bei Tag und NachtoderFeiertagen. Immer noch höre ich die gewaltigen Detonationen der Selbstschußanlagen immer in der Hoffnung das es keinen Menschen getroffen hat. Ausgelöst durch Wetterbedingungen durch Tiere die schreiend am Zaun verendeten, den Ton der Alarmanlagen des sogenannten Hinterlandzaunes im OHR. Es gab auch die Seiten der Menschlichkeit und des verdeckten Kontaktes, das unauffällige Zeigen des Tagemaßbandes der DDR Grenzsoldaten, der verdeckte Gruß, den Grenzaufklärer der sich direkt neben mir auf einen Grenzstein setzte und dabei eine Kröte zerdrückte.das Lächeln von uns beiden. Diese Zeit ging für mich 1980 zu Ende. Nach einer schlechten Beurteilung durch meinen damaligen Vorgesetzten jürgen Heise und dem HZA Vorssteher von Göttingen Herrn Scöpe ging ich über den Peditationsausschußes des Bundestages gegen die Beurteilung rechtlich vor. Diese mußte dann auf höhere Weisung hin von Jürgen Heise und Herrn Schöpe zurück gezogen werden und in eine positive Beurteilung geändert werden, nach der ich auch sofort befördert wurde. Ich durfte wenn ich es wollte eine Wunschdienststelle innerhalb der Bundesrepublik aussuchen. Wir zogen nach Aachen wo ich bei der Grenzkontrolle des internationalen Zugverkehrs und später bei einer Spezialeinheit des Zolls eingesetz war. Heute in meinem Ruhestand fühlen wir uns noch immer sehr wohl in dieser schönen Stadt. Mehr über mich finden Sie auf meiner Internetseite: www.nordseegalerie.com. Mit besten Grüßen aus Aachen, Burkhard Brenk.

 
 
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Name:
Kai Lehmann (kl@kls-cottbus.de)
Datum:Sa 13 Dez 2014 18:07:23 CET
Betreff:tolle seite
 

hallo an alle die es lesen

ich bin bj 73 und habe die DDR positiv erlebt, uns ging es in der Familie nicht schlecht, meine Eltern durften wenn auch nur getrennt in den westen fahren ( wegen Fluchtgefahr nur getrennt )
ich muss sagen das es zwar viele geschenke gab, meine Eltern aber auch sehr nachdenklich wieder kamen, mein vater daraufhin die späteren reisen absagte, und meinte das er für unser Geld dort nicht viel kaufen kann

viele dinge gab es auch in der DDR als sogenannte bückware, vieles wurde gegen den Strom zum tauschen gekauft

ich habe eine Ausbildung begonnen und dann kam die wende wo ich gespalten wurde, in der heutigen zeit denkt jeder nur an seines gleichen, der Egoismus wird sehr gross geschrieben, und keiner gönnt einem was

das wir gefühl ist lange weg und jeder geht seiner dinge- ich freue mich jedes mal zu hause anzukommen obwohl es auch schönere orte gibt

jetzt 25 jahre nach dem knall und mit viel abstand gebe ich vielen recht was die ausbleibende Veränderung angeht in der DDR, und manchmal denke ich ob der kleine mann mit der brille E.H. überhaupt eine Chance hatte sich vom Gegenteil zu überzeugen, wenn alle ihm die schöne heile welt vor gegaukelt haben

ich denke es haben sich an anderer stelle genügend leute ein schönes leben gemacht zu lasten der DDR bürger
und Überwachung in allen formen ist doch heute genau so wenn nicht schlimmer wie damals, nur das es keine Karteikarten mehr gibt

die Bundesbürger werden jeden tag im bunte bilder fernsehen schön bei laune gehalten, aber mal ehrlich uns geht es doch nun wirklich nicht schlecht

jeder sollte seinen beitrag für ein wenig Gerechtigkeit und zwischenmenschliche Beziehungen leisten, damit solch Wahnsinn nicht mehr wieder kommt, egal von welcher seite der kugel

abschließend muss ich sagen das ich die wenige zeit gern in der DDR gelebt habe mit allem was dazu gehört, ( auch ich habe Bekanntschaft mit leuten in dunkelblauen lada,s gemacht)

und wenn ich mir manche Reportagen anschaue denke ich, klar sowas gab es bei uns auch, manches aber auch vollkommener quatsch ist

das die leute friedlich dafür gesorgt haben das es wieder ein land ist, wird einmalig bleiben auf der welt
Entschuldigung für die groß und Kleinschreibung in mangelnder form

und klasse diese seite, viles habe ich auch noch in Erinnerung von den Bildern aus dem osten

ach und noch etwas

das ost- west gerede bleibt so lange wie es immer wieder gebracht wird, auf grund meines bundesweiten grossen netzwerkes habe ich da nur positive Erfahrungen gemacht und werde weder als ossi noch sonst irgendwas belegt
ich bin stolz wo ich herkomme und trage es auch nach aussen

 
 
153


Name:
Thomas (THPLinke@gmx.de)
Datum:Fr 12 Dez 2014 12:06:30 CET
Betreff:Kompliment
 

Sehr informativ, gut aufbereitet. Hervorragend strukturiert dargestellt. Als ehemaliger Bewohner eines Ortes an der Grenze (von Westen aus gesehen), erinnert mich die Darstellung der Grenzanlagen an diese Zeiten. Toll, dass dies überwunden wurde!

 
 
152


Name:
Burkhard (karnickelhausen2@hotmail.de)
Datum:So 07 Dez 2014 15:09:52 CET
Betreff:Gruß von den Silberseen
 

Super Webseite, viel Infos und wunderschöne Bilder.
Viele Grüße von den Silberseen bei Karnickelhausen!
Das liegt in NRW, zwischen Sythen und Hausdülmen
Oder auf: karnickelhausen.de

 
 
151


Name:
Jürgen Weber (ss55H@t-online.de)
Datum:So 30 Nov 2014 12:24:48 CET
Betreff:Erinnerung-Grenzreiter
 

Hallo,sehrt gut und Mittreisend,Danke für diese Einblicke,in den Tages!ablauf.

 
 
150


Name:
Reiner (schmidt.wurzen@freenet.de)
Datum:Fr 21 Nov 2014 15:46:53 CET
Betreff:Es gibt noch viel zu tun
 

Gratulation,Herr Bortfeldt, zu dieser Seite. Es geht sachlich zu. Ich habe andere Erfahrungen machen müssen, wo die DDR vehement verdeitigt wurde und wird. Und das ging bis zu persoenlichen
Beleidigungen.
Ich war ein wehrpflichtiger Grenzsoldat. Nov. 1965 bis April 1967. Ich wurde also ungefragt dahin gestellt. In diesem Jahr habe ich mein altes Postengebiet besucht. Es war der Hanstein in Rimbach. Dort sprach mich ein älterer Herr aus Köln(was ich später erfahren habe) an und fragte mich ob ich hier als Soldat war.Ich antwortete mit ja. Da schaute er zur Seite und schwieg. Ein anderer Kölner ( der Zufall wollte es so),mit dem ich dort war, klärte ihn auf, dass wir keine Killer waren.Wir hatten uns über ein anderes Forum kennengelernt. Er war frueher in der BRD beim Zoll beschäftigt. Danach ging es. Diese Episode stimmte mich traurig. Ich begriff, dass es noch viel zu tun gibt.

Gruß Reiner

 
 
149


Name:
Robert (@rune@alice.de)
Datum:Mi 29 Okt 2014 11:28:06 CET
Betreff:Ulbrichts "Grüne SS"
 

Bin sehr für komplette und schonungslose Geschichtsaufarbeitung. Aber dann bitte beiderseits. War ab Frühjahr 1967 als wehrplichtiger Grenzsoldat (21 Jahre) in Rothesütte/Harz. Auch sehr oft am Jägerfleck. Es war noch keine Woche vergangen, da rief ein BGS-Mann rüber: "Na bist du auch eins der neuen Schweine von Ulbrichts grüner SS?" - Heute höre ich sehr oft "So waren unsere Beamten nicht". Bin damals wegen dieser üblen Beleidigung vor Wut und Zorn rot angelaufen.

 
 
148


Name:
betty köhler (hallo@diebabyfotografin.de)
Datum:Sa 25 Okt 2014 19:52:29 CEST
Betreff:innerdeutsche grenze
 

...... vielen dank für die sehr interessante u wichtige webseite! war ein paar tage in der rhön, diese wunderbare landschaft war ja mal sehr geprägt durch die demarkationslinie - jedoch habe ich erstaunlich wenig davon entdecken können, kaum, dass man erkennen konnte, in welchem bundesland man sich befindet. Daher helfen seiten wie diese enorm bei der nachrecherche -vielen dank den machern für die arbeit!

 
 
147


Name:
Edith Fuchs (jim.e.fuchs@neuf.fr)
Datum:Fr 26 Sep 2014 11:33:28 CEST
Betreff:So, das macht dann 10,--Mark - West bitte
 

So, das macht dann 10,-- Mark
- West bitte -.

Weimar, sagte man uns, sei eine sehr schöne Stadt, einen Besuch wert und außerdem könne man dort Goethes Gartenhaus besichtigen. Das wollten wir dann auch tun und verließen, aus Dresden kommend, auf dem Wege nach Erfurt, die Autobahn. Wir, das waren ein befreundetes holländisches Ehepaar und ich.
Das Wetter war nicht besonders schön, es regnete und außerdem war es empfindlich kalt.
Beim Verlassen der Autobahn in Weimar hielten wir uns an die Schilder – Richtung Innenstadt -, da wir trotz aufmerksamen Suchens keinen Hinweis finden konnten, der uns zu Goethes Gartenhaus hätte führen können.
An einem Punkt der Stadt angekommen, wo wir uns entweder nach rechts oder nach links zu entscheiden hatten hielten wir an, um Ausschau nach einem Menschen zu halten, der uns hätte weiterhelfen können. Dieser Mensch kam dann auch schon auf unser Auto zu und war in Gestalt eines Verkehrspolizisten.
„Das ist ja ein phantastischer Zufall“ meinten wir, „dass Sie hier sind. Wir suchen nämlich Goethes Gartenhaus und wissen nun nicht, ob wir rechts- oder linksrum fahren sollen.“
"Zu Goethes Gartenhaus wollen Sie?“ War seine Antwort. «Dann muss ich Ihnen erst einmal sagen, dass Sie in diese Straße nicht hätten fahren dürfen. Darf ich einmal Ihre Pässe und die Autopapiere sehen!“ Wir suchten umständlich in all den vielen Reisepapieren, mit denen wir reichlich bedacht worden waren und hatten beim Überreichen derselben kein gutes Gefühl. Betretenes Schweigen machte sich in unserem Wagen breit. Wir gaben ihm alles, was wir finden konnten, selbst die Umtauschbescheinigungen von DM 25,-- pro Tag, zum Kurs 1:1. Diese interessierten ihn aber nicht, denn er gar sie uns sofort zurück. Ohne uns eines weiteren Blickes zu würdigen und ohne ein Wort zu sagen, zückte er einen Block und fing an zu schreiben. Eine peinliche Stille entstand zwischen uns im Auto und ihm draußen im Regen. Um dieser Stille ein wenig die Schärfe zu nehmen, versuchten wir es mit einer Entschuldigung. Wir wären doch Ausländer, sagte ich (wir fuhren ein Auto mit französischer Immatrikulation). Außerdem wären wir fremd in dieser Stadt, und das Wetter sei ja auch nicht gerade das Beste, man könne schlecht sehen, müsse auf Leute achten und Verkehrsschilder. „ Die sind überall die Gleichen“, war seine lapidare Antwort. Betretenes Schweigen weiter.
Dann überreichte er uns sein ausgefülltes kleines Stückchen Papier, nicht größer als ein handgeschriebenes Eisenbahnbillettes, mit den Worten: „Sie haben nach §6 der Straßenverkehrsordnung verstoßen. Das macht 10,-- Mark. Ich zückte wortlos mein Portemonnaie und gab ihm 10,-- Mark von unserem pflichtgemäß umgetauschten Geld. Wir hörten ihn nur noch sagen „West“ bitte.
Ich hatte mit dieser Antwort gerechnet. Mein holländischer Freund zückte aber wortlos sein Portemonnaie, um ihm 10,-- West zu geben. Ich war jedoch nicht bereit. Wieso meinte ich, wir hätten doch umgetauscht wie sich das gehört, und außerdem sei das völlig neu für uns, dass wir eine Rechnung oder wie in diesem Falle ein Strafmandat in einer anderen Währung, als der des jeweiligen Landes zu zahlen hätten. Bei einer Verkehrsübertretung wie dieser hier käme in Spanien, Frankreich, Italien oder anderen Ländern kein Polizist auf die Idee Bußgeld in einer anderen Währung als der seines Landes zu verlangen. Ich bat um eine Erklärung, warum das plötzlich hier anders sei, denn schließlich hätte ja auch die DDR eine eigene Währung. Statt einer Erklärung kam von seiner Seite ein langes und betretenes Schweigen.
„Was sollen wir denn bloß mit den 25,-- Mark anfangen, die wir verpflichtet waren umzutauschen“. Fragte ich ihn. „Das sei zum Einkaufen und zum Essen“, meinte er. «Nein“ sagte ich“ das ist für unseren Aufenthalt hier bei Ihnen und zu diesem Aufenthalt gehören auch solche Unannehmlichkeiten wie diese hier.“ Keine Antwort. Dann meinte er, dass wir natürlich selbstverständlich das Recht hätten, uns jeder Zeit zu beschweren. Wir sahen, dass wir nicht weiterkämen und wir wollten auch weiter.
Wir zückten unser Portemonnaie und zahlten die 10,-- Mark West.
„So“, meinte er dann“ „und jetzt zeige ich Ihnen, wie Sie zu Goethes Gartenhaus kommen.“
„Das brauchen Sie nun nicht mehr“, antwortete mein holländischer Freund. „Den Spaß haben Sie uns gründlich verdorben.“ Etwas betreten trat der Verkehrspolizist Ost zurück und wünschte uns noch weiterhin eine gute Weiterfahrt.
Zu Hause angekommen erzählte ich einem Freund von unserem Erlebnis in Weimar. «Da hast Du aber Glück gehabt, mit deinen 10,--Mark West“ meinte er. «Mich hat man bei einer Geschwindigkeitsübertretung angehalten, statt 50 km bin ich 58km gefahren und diese 8 km mehr haben mich glatte 120,-- Mark – West - natürlich –gekostet“.
„Auch ich hatte natürlich das Recht, mich jeder Zeit zu beschweren“.

 
 
146


Name:
Edith Fuchs (jim.e.fuchs@neuf.fr)
Datum:Do 25 Sep 2014 11:34:23 CEST
Betreff:Ein folgenschwerer Fehler
 

Durch Zufall habe ich Ihre Seite entdeckt und in Ihrem Gästebuch „geblättert». Auch ich habe Einiges an der Deutsch/Deutschen Grenze erlebt und ein besonderes Erlebnis möchte ich in Ihr Gästebuch eintragen.
2 französische Freundinnen wollten mit mir einmal nach Berlin fahren um 1. Die Berliner Mauer zu sehen und weiter, festzustellen, dass Paris mit Sicherheit schöner ist als Berlin. So fuhren wir dann von Toulouse nach Hamburg und von dort nach einem kurzen Aufenthalt über die Transitstrecke von Lauenburg nach Berlin. Ich hatte mich gut informiert und wusste genau, wie ich mich auf dieser Strecke zu verhalten hätte. Auf keinen Fall durfte ich den Weg verlassen und musste peinlichst die Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten. Danach wollte ich mich auch 100% halten. Aber alles was einem an Unangenehmen passieren konnte, ist uns passiert. Zuerst streikte unser Auto und wir verloren wertvolle Zeit, da wir ja zu einer bestimmten Zeit in Staaken die Transitstrecke wieder zu verlassen hatten ,und dann war kein Vorwärtskommen möglich zum einen durch eben diese Geschwindigkeitsbegrenzungen und zum anderen versperrten und Militär- und Landwirtschaftliche Fahrzeuge den Weg. Eine irrsinnige Bummelei nannten meine beiden französischen Freundinnen die Situation, die man ja wirklich nicht ertragen könne. Eine Autobahn müsste her, und siehe da es gab plötzlich einen Wegweiser nach Berlin - auf einer Autobahn -. Warum diese Bummelei weitermachen, wo doch in der Nähe eine Autobahn uns genau dorthin führt, wo wir hinwollten. Alles das, was ich wusste, was man nicht tun sollte, warf ich über Bord und fuhr auf die Autobahn Richtung Berlin, die auf dem Alexanderplatz endete. Ja, wie nun weiter, wir mussten nach Staaken. Ich fragte einen Passanten nach dem Weg. Der war sprachlos. Ich dürfte doch um Himmelswillen gar nicht hier sein und sollte möglichst schnell wieder den gleichen Weg zurückfahren und ich könne von Glück sagen, wenn ich dabei keiner Kontrolle in die Hände fallen würde. Das kam für mich überhaupt nicht infrage, schließlich könne man sich ja einmal irren. Ich fragte nach dem nächsten Grenzübergang nach Westberlin und den haben wir dann auch angesteuert. Kaum zu glauben wie überrascht der ostdeutsche Grenzer war. Nichts wurde geglaubt und von wegen irren, das gibt es nicht, und überhaupt hätten wir uns viel zu lange auf der Transitstrecke aufgehalten. Meine beiden französischen Freundinnen, der deutschen Sprache nicht mächtig, merkten aber sofort, dass wir größere Schwierigkeiten hatten und bekamen Angst. Was werden diese Uniformierten mit den Pistolen am Gürtel mit uns machen? Sie diskutierten mit mir in ihrer Sprache, die die Polizisten wiederum nicht verstanden und wurden misstrauisch. Schließlich und endlich beorderten sie uns auf einen riesengroßen Parkplatz. Dort mussten wir stundenlang bei geschlossenem Fenstern und Türen warten. Dem anfänglichen Unverständnis meiner beiden Freundinnen, die nicht fassen konnten, dass wir , nur weil wir einen anderen Weg gewählt hatten, derartige Probleme haben könnten, wich der Angst, was wohl mit uns geschehen könnte. Nach Stunden durften wir dann endlich weiterfahren, wurden aber eindringlichst belehrt, so etwas nie wieder zu machen. Auf der Westberliner Seite dann endlich angekommen meinte der Zöllner oder Polizist nur, dass ich unverschämtes Glück gehabt hätte, 2 Französinnen im Auto gehabt zu haben, denn wenn ich alleine gewesen wäre, hätten sie mich sicher erst einmal festgesetzt. Alleine wäre mir das aber auch nicht passiert. Von einer Mauerbesichtigung wollten meine beiden Französinnen aber nichts mehr wissen.
Das war eine meiner vielen Erlebnisse, die ich an der Mauer und an der Grenze erlebt habe. Sie ist ein bisschen lang geworden und hoffentlich ist der Platz dafür ausreichend.

Herzlichst Edith Fuchs


 
 
145


Name:
Norbert Faber (Nobby_Faber@gmx.de)
Datum:Do 18 Sep 2014 19:40:31 CEST
Betreff:Steintürme
 

Hallo,
ich schreibe hier, weil ich gerne eine Auskunft hätte und etwas nicht verstehe. Ich bin mit meinem alten Golf nach der Wende in den Harz gefahren. Meine Frau konnte nicht mit, so fuhr ich alleine, das war Ende April 1990. In Braunlage habe ich nachmittags halt gemacht und bin zu Fuß Richtung, ich meine Osten, gegangen. Ich wollte eigentlich zum Brocken, weil da Walpurgisnacht gefeiert wurde. Nach fast zwei Stunden bergauf hatte ich aber keine Lust mehr und ging links vom Weg ab eine Anhöhe hinauf. Ich wollte dort ins Land schauen und die Aussicht genießen. Auf der Anhöhe standen ein paar Tannen, ansonsten hatte man einen freien Blick auf den Wald darunter. Ich kann nicht mehr sagen, wo das genau war. Aber jetzt kommt´s, ich habe drei hell braune Steintürme gesehen. Flache, riesige Steine waren das, aufeinandergeschichtet. Der größte von den Steintürmen war mindestens 9 Meter hoch. Flache Steine, aufeinander geschichtet. Der große unten, nach oben hin kleiner werdend. Die Steine fühlten sich rauh an und auf den ersten Turm bin ich sogar bis zur Mitte rauf geklettert. Ich habe mich noch gewundert, dass so etwas da einfach in der Landschaft rum steht und fragte mich, wie die Dinger da wohl hingekommen sind. Eindeutig nicht von der Natur geschaffen, sondern irgendwelche Leute müssen die da mit schwerem Gerät aufeinander gestapelt haben. Ich war drei Tage im Harz, bin viel rumgefahren und habe noch viele andere Sehenswürdigkeiten gesehen, daher kam mir das nicht Besonders vor. Bis heute, denn ich wollte dort wieder hin. Aber es gibt im Internet keinen Hinweis auf diese Steintürme. Weder Bilder noch die Lage der Steine. Sind die evtl. nach der Wende entfernt worden und wenn ja, warum? Kann mir da jemand weiter helfen?

 
 
144


Name:
peter (teistler01@freenet.de)
Datum:Sa 23 Aug 2014 21:39:01 CEST
Betreff:ehemalige Grenze
 

Grüß Gott zusammen,als es die"Grenze"noch gab bin ich mal bis zur Thüringer Warte gefahren,da konnte man ja nach Probstzella sehen.Vor einen Monat bin ich mal auf der anderen Seite gewesen,Sonneberg war ja Sperrgebiet,deshalb hat mich mal die Ecke interessiert.Das Tettau kannte ich nicht,da ja jetzt alle Straßen zwischen Thüringen und Bayern befahrbar sind kam ich da durch.Mich würde mal interessieren sind vor 89 eigentlich Leute vom Osten in der Gegend abgehauen ? Die Gegend bietet sich doch aus meiner Sicht sehr an zu mal Tettau als Zufluchtsort super liegt.Es ist bloß schade dass es zu wenig Punkte gibt die auf die genaue Grenzführung hinweisen,man muss schon ganz schön suchen.

 
 
143


Name:
Rebell (karnickelhausen2@hotmail.de)
Datum:Fr 22 Aug 2014 08:41:03 CEST
Betreff:Gruß von den Silberseen
 

Tolle Webseite, gute Infos und schöne Fotos.
Gruß von den Drei Silberseen bei Karnickelhausen!
Das liegt in NRW, wo auch sonst!
Für alle die es noch nicht kennen, es gibt ja Suchmaschinen - karnickelhausen
Oder auf Facebook: Silberseen Karnickelhausen
Diese ist keine Werbung, ich möchte nur meine Heimat bekannter machen

 
 
142


Name:
M.Töpfer (Michael-Toepfer1@posteo.de)
Datum:Mi 13 Aug 2014 16:30:05 CEST
Betreff:Die Grenze in der Sendung mit der Maus
 

Armin Maiwald hat sich auf den Weg gemacht und ist entlang der früheren Grenze auf deren Spuren unterwegs gewesen.
Es ist immer wieder frappierend, wie sich Landschaften ändern können. Da die Sendung eigentlich für Vorschul- und Grundschulkinder gedacht ist, wirkt manches auch etwas entschärft. In diesem Zusammenhang ist das auch ok.

Der mörderische Charakter der Verhältnisse an der Grenze darf nie in Vergessenheit geraten. Das sind wir, nunmehr frei umherreisenden, Deutschen aus der früheren DDR denjenigen schuldig, die einfach anders leben wollten, als die Machthaber dies für richtig gehalten hatten. Und dies mit Leben, Gesundheit, Gefängnishaft bezahlen mussten.
Diese Seite ist eine gute Plattform hiefür.

 
 
141


Name:
Jürgen Brand (juergen.brand@netcologne.de)
Datum:Fr 30 Mai 2014 12:41:41 CEST
Betreff:damals
 

Betreff: 25.Jahrestag des Mauerfalls

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Jürgen Brand und ich wohne in Brühl bei Köln.
In diesem Jahr feiert man im Herbst den 25.Jahrestag des Zusammenbruchs der DDR.
Vielleicht würden sie aus diesem Anlass, aus der Geschichte meiner Stasi-Haft etwas lesen wollen.
Vor allem auch die Jugendlichen sollten mehr über die damalige DDR-Geschichte erfahren.
Das sehr viele SED-Bonzen, IM oder ehemalige Stasi-Leute heutzutage noch in den Ämtern der
neuen Bundesländer arbeiten dürfen, das ist doch nicht gerecht.

In meiner Homepage finden sie einiges darüber! http://rurufi.ibk.me

Freundlicher Gruß
Jürgen Brand

 
 
140


Name:
Schlaucher Christian (christian.schlaucher-schelldorf@web.de)
Datum:Di 27 Mai 2014 22:04:21 CEST
Betreff:Lob
 

Ein dickes lob an die Betreiber dieser tollen Seite. War im Rahmen meiner Schulabschlußfahrt nach Berlin 1982 auch einen Tag in Ostberlin, die Eindrücke habe ich heute noch gut in Erinnerung, auch den Grenzübertritt in Hof. Hoffentlich schauen sich viele junge Menschen diese sehr informative Seite an.

 
 
139


Name:
Paul Küch (paul-kuech@gmx.de)
Datum:Mo 10 Mär 2014 15:15:58 CET
Betreff:Anerkennung und Dank für diese Homepage
 

Als ehemaliger Angehöriger der Grenztruppen der DDR schleppe ich ein schlimmes Image mit mir herum, aber ich kann meine Biografie im Nachhinein leider nicht ändern. Man kann sich nur selbst ändern, indem man sich die Fehler von einst eingesteht und aus ihnen lernt. Deshalb habe ich meine eigene Geschichte im Buch "Ich hatte einen Schießbefehl-Gezählte Tage im Eichsfeld" aufgeschrieben, um Aufklärung über eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte zu betreiben. Ein Gästebucheintrag allein kann die Arbeit, die in dieser übersichtlichen Homepage steckt, nicht ausreichend würdigen. Aber viele positive Einträge wie hier zeugen davon, dass diese Seite ein informatives Nachschlagewerk geworden ist. Ich danke Herrn Bortfeldt für seine Leistung und das ständige Engagement, wünsche ihm weiterhin alles Gute und drücke beide Daumen, dass möglichst viele Jugendliche diese Homepage besuchen, um sich über diese verdammte Grenze zu informieren.

Dynamische Grüße

Paul Küch

 
 
138


Name:
W. Neumann (neumannhbs@yahoo.de)
Datum:So 09 Feb 2014 17:29:20 CET
Betreff:Das Leben in den Grenzregimentern
 

Hallo:
Es gibt zwei Chroniken von Grenzregimentern.

Grenzausbildungsregiment 7 "Martin Hoop"
Gedient in Halberstadt
ISBN978-3-86268-192-1

und

Grenzregiment 20
"Martin Schwantes"
Standort Halberstadt
ISBN 978-3-95488-462-9

Beide befassen sich mit der Struktur, Aufbau, Standorte und viele Bilder.
Grenzsoldaten kommen in der Regimentschronik GR-20 zu Wort.
W. Neumann

 
 
137


Name:
Marco (keine@web.de)
Datum:Do 26 Dez 2013 22:14:50 CET
Betreff:Hallo^^
 

Hallo hast eine tolle Seite hier.. weiter so.. gefällt mir... am besten gefallen mir deine Fotos

schau dir mal meine Seite an.
würde mich auch über einen Gästebucheintrag freuen...

wünsche dir noch einen schönen Abend..

Liebe Grüße

http://lostplace-fan.npage.de/

 
 
136


Name:
ReBell (karnickelhausen@hotmail.de)
Datum:Do 28 Nov 2013 16:55:46 CET
Betreff:Gruß
 

Tolle Homepage, gut Aufmachung wunderschöne Bilder.
Viele Grüße von den Silberseen bei Karnickelhausen!
Das liegt in NRW, wo auch sonst!
Oder auf: karnickelhausen.de
Facebook.Silberseen Karnickelhausen

 
 
135


Name:
kai-Peterson@web.de (kai-peterson@web.de)
Datum:Di 22 Okt 2013 15:07:47 CEST
Betreff:Lübeck-Eichholz
 

Ich war oft in meiner Mittagspause an der Grenze um genüsslich unter
Beobachtung meine speisen und Coca-Cola zu mir zu nehmen.das war im Jahr 1983

 
 
134


Name:
Markus (mkstonehill@gmx.de)
Datum:So 20 Okt 2013 11:12:44 CEST
Betreff:Ich erinnere mich noch genau
 

Jeder, der der alten DDR nachtrauert sollte sich diese tolle Seite anschauen und die Grenzmuseen besuchen. Vielleicht wird das dem einen oder anderen dann klar, welch ein Unrechtsstaat das in Wirklichkeit war, wie brutal der Staat mit seinen Bürgern umgegangen ist und wie diktatorisch die SED geherrscht hat. Ich wünsche dem Team von "Grenzerinnerungen" weiterhin viel Erfolg mit seiner Arbeit.

 
 
133


Name:
Ich finde das super ,das es leute gibt die das nicht vergessen was einmal wahr.ich war von 1968-69 an der grenze in katharinenberg .mich hat damals keiner gefragt,ob ich das will.oft war ich schon dort.das hat sich alles so eingebrägt,als wäre es erst gestern gewesen,das war einkomisches gefühl,als ich das erste mal über die ehemalige grenze gefahre bin.gott sei dank,das das alles vorbei ist und ich bin froh,das erlebenzu dürfen. (@h.d@web.de)
Datum:Sa 21 Sep 2013 01:59:23 CEST
Betreff:grenzerlebnis
 

ich finde diese seite gut.

 
 
132


Name:
Chris (tidow@gmx.de)
Datum:Di 17 Sep 2013 08:58:00 CEST
Betreff:Ungeziefer
 

Freitag habe ich eine Tagestour gemacht. Ich war in Jahrsau und in Stresow. Welch beklemmende Begegnung.
Bin auch geflohen mit Frau und Kind. War von 1950 bis 1985 Salzwedler. Bin mit dem Sperrgebiet groß geworden.
Diese Verbrecher, und alles Ungesühnt.
Danke für die schöne Seite

 
 
131


Name:
Chris (tidow@gmx.de)
Datum:Di 17 Sep 2013 08:56:43 CEST
Betreff:Ungeziefer
 

Freitag habe ich eine Tagestour gemacht. Ich war in Jahrsau und in Stresow. Welch beklemmende Begegnung.
Bin auch geflohen mit Frau und Kind. War von 1950 bis 1985 Salzwedler. Bin mit dem Sperrgebiet groß geworden.
Diese Verbrecher, und alles Ungesühnt.
Danke für die schöne Seite

 
 
130


Name:
Chris (tidow@gmx.de)
Datum:Di 17 Sep 2013 08:53:31 CEST
Betreff:Ungeziefer
 

Freitag habe ich eine Tagestour gemacht. Ich war in Jahrsau und in Stresow. Welch beklemmende Begegnung.
Bin auch geflohen mit Frau und Kind. War von 1950 bis 1985 Salzwedler. Bin mit dem Sperrgebiet groß geworden.
Diese Verbrecher, und alles Ungesühnt.
Danke für die schöne Seite

 
 
129


Name:
Burkhard (karnickelhausen@hotmail.de)
Datum:Sa 14 Sep 2013 08:08:09 CEST
Betreff:Gruß aus KARNICKELHAUSEN
 

:) Hallo, liebe Internet Freunde, ihr habt´ne
super Homepage, viel Infos und wunderschöne Bilder.
Viele Grüße von den Silberseen bei Karnickelhausen!
Das liegt in NRW, zwischen Haltern und Dülmen
Oder auf: karnickelhausen.de

 
 
128


Name:
Pinky Schubert (@pinkymarina@gmx.net)
Datum:Fr 13 Sep 2013 08:46:43 CEST
Betreff:Flüchtling
 

Ich selber bin ein Flüchtling, der über die Grüne Grenze (im Februar 88) diesem Unrechtssystem entflohen ist. Ich habe es nicht mehr ausgehalten !

 
 
127


Name:
Volker Zottmann http://baupionier.zottmann.org http://mein-ddr-leben.de (zottmann@gmx.de)
Datum:So 07 Jul 2013 23:28:09 CEST
Betreff:Frage des Herrn Handke
 

Gerade habe ich Herrn Udo Handkes (146) Frage beantwortet.
Der Dank gilt immer wieder Pfarrer Bortfeldt, der durch sein unermüdliches Wirken dazu beiträgt, dass durch solche Portale Klarheit geschaffen wird. Nichts darf in Zukunft beschönigt werden. Die DDR war ein Unrechtssystem!
Die Ostseeküste der DDR , also von der Lübecker Bucht bis Polen was überwachtes Grenzgebiet.

Gruß Volker Zottmann

 
 
126


Name:
Udo Handke (korsar44@gmx.de)
Datum:Sa 15 Jun 2013 08:48:24 CEST
Betreff:Grenzgebiet Ostsee
 

Hallo,

ich habe mal eine Frage.Mein Vater war 1954 und 1963 zur Kur in Heiligendamm.Am Donnerstag den 13.6.2013 stand ein Artikel in der SUPERillu das Heiligendamm Grenzgebiet war.Mein Vater meint das stimmt nicht.
Können Sie mir oder jemand anders Hinweise geben was das Bestätigt oder nicht.
Würde mich über eine geschätzte Rückantwort sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen,
Udo Handke

 
 
125


Name:
Ludger Fühnen (ludger.fuehnen@web.de)
Datum:Mo 20 Mai 2013 15:24:32 CEST
Betreff:Jugendkurheim 'Schau ins Land'
 

Das ist eine tolle Homepage und weckt viele Erinnerungen bei mir. In der 2. Hälfte der 1960er Jahre war ich jedes Jahr im 'Schau ins Land', zuletzt 1970. Das waren immer ausgefüllte Wochen mit Wanderungen, Nachtwandern, Orientierungsläufen, Schwimmbadbesuch und Sauna. Gibt es Leser dieser Seite, die auch dort waren und noch Erinnerungsfotos oder Ähnliches von den Kuren haben? Ich freue mich schon auf Antworten.

 
 
124


Name:
Burkhard (Karnickelhausen@hotmail.de)
Datum:Mo 20 Mai 2013 08:32:37 CEST
Betreff:Gruß von den Silberseen
 

Ein Schöns Pfingstwochenende aus Karnickelhausen.
Heute ist es bei uns in NRW nicht so schön wie Gestern.
Ihr habt ne´ tolle Webseite. Gruß von den Silberseen

 
 
123


Name:
Holger (Holli61@aol.com)
Datum:Sa 18 Mai 2013 19:17:28 CEST
Betreff:Diese Seite
 

Als ehemaliger Angehöriger der GSA Nord 2 spreche ich meine Anerkennung für diese gute Arbeit aus. Vielen Dank für die Mühen, die hier drin stecken!

 
 
122


Name:
Erik H.H Fischer (dafya328@gmail.com)
Datum:Fr 29 Mär 2013 17:37:18 CET
Betreff:Hotesleben grenze
 

Hallo,

Wir waren mit freunde ein wochenende nach der ehemalige ostgrenze bei Hotesleben gewesen , fast alles ist noch orginal .fur mich war das das erste mal das ich in der osten war eindrukwekkend!

Erik Fischer ,Emmen Holland

 
 
121


Name:
Ingo Schiller (Schil86@aol.com )
Datum:Mi 27 Mär 2013 17:22:32 CET
Betreff:Grenze
 

Hallo von den USA ! Ich war an der Grenze mit der US ARMY in 62-63 fuer 18 Monate in Cham, Regen, Passau . Komme selber aus Neuburg/Do und bin in der Tschechei geboren in 39 .
www.priestlake.com

 
 
120


Name:
Marietta (floal.bortfeldt@t-online.de)
Datum:Mo 18 Mär 2013 19:09:40 CET
Betreff:Super!
 

Ich bin die Tochter des Verfassers dieser Seite. Ich finde es super, das mein Vater sich so für die DDR intressirt und diese Seite gestaltet hat.:D

 
 
119


Name:
Lars Kiesewalter (Handballfan73@gmx.de)
Datum:Mo 25 Feb 2013 16:09:15 CET
Betreff:Wahnsinn
 

Vielen Dank

 
 
118


Name:
Thiel Klaus Jürgen (klthiel@t-online.de)
Datum:Sa 09 Feb 2013 10:38:21 CET
Betreff:Bundesgrenzschutz
 

Ich war von 1959 - 1968 beim Bundesgrenzschutz in Coburg , Bonn , Hünfeld und Oerlenbach ich möchte diese Zeit nicht missen.Habe es nie bereut, wäre gerne dabei geblieben,es gabe keine Planstellen. Unser Grenzabschnitt war die Grenze zu Thüringen, eine wunderschöne Landschaft, habe inzwischen schon mehrmals meine alten Wirkungsstätten aufgesucht.Alle genannten Standorte waren schön , jeder Ort hat seine
Reize. Ich liebe meine Heimat Deutschland und bin stolz auf dieses Land.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Thiel

 
 
117


Name:
Bernd Koch (URBOCK18@LIVE.DE)
Datum:Sa 15 Dez 2012 21:53:13 CET
Betreff:Uneingeschränktes Lob
 

Durch Zufall bin ich beim Herumstöbern im Internet auf diese Seite gestoßen und möchte meinen Dank und zugleich meinen Respekt für die hier geleistete Arbeit aussprechen! Ich werde Ihr Material im Rahmen meines Weihnachtsbriefes als link an meine internationalen Freunde weiterleiten.

 
 
116


Name:
Südharzer (regiment18@web.de)
Datum:So 14 Okt 2012 00:59:19 CEST
Betreff:Bilder GüSt Ellrich
 

sehr interessante Seite,hoch informativ, die ehemalige GüSt Ellrich liegt in Thüringen und nicht wie im Bild beschrieben in Sachsen-Anhalt.

 
 
115


Name:
Trabant IG Unterfranken (trabiigunterfr@aol.com)
Datum:So 07 Okt 2012 19:40:03 CEST
Betreff:Respekt
 

Hallo
Ich bin durch Zufall auf eure Seite gestoßen.
Die Seite ist sehr umfangreich und informativ.
Wir erhalten auch ein Stück Geschichte in Form von ehemaligen Fahrzeugen und anderen Gegenständen des täglichen Bedarfs!
Macht weiter so - dieser Abschnitt der deutschen Geschichte darf niemals in Vergessenheit geraten. Es mussten zu viele an der Grenze ihr Leben lassen, obwohl sie einfach nur in Freiheit leben wollten...

 
 
114


Name:
M. Krellenberg (mkrelle@t-online.de)
Datum:Mi 03 Okt 2012 19:48:54 CEST
Betreff:Grenze
 

Dank und Anerkennung für Ihre Arbeit, welche dazu beiträgt, dass die deutsche Teilung nicht in Vergessenheit gerät.

Herzliche Grüße aus Lübeck, insbesondere von der Grenzdokumentations-Stääte Lübeck-Schlutup. e.V.
Falls Interesse besteht, besuchen Sie doch auch mal unsere Homepage:
http://www.grenze-luebeck.de/13707.html

M. Krellenberg (Webmaster des Vereins)


G R E N Z E
Du hast dich tief in meine Seele eingegraben,
bist für alle Zeit in mir präsent
Obwohl die Menschen wollten dich nicht mehr haben,
zeigst du dich als unzerstörbares Element

Auf deine Wiederkehr ist stets Verlass;
gelegentlich träume ich von dir
Nein, ich hege keinen Hass,
weil du noch lebst in mir

Du bist schon längst Vergangenheit,
dich braucht keiner mehr
Doch fühle ich zu jeder Zeit,
dass deine Existenz war folgenschwer

Im Traum streife ich auch heute noch an dir entlang,
mein Zollhund ist stets mit dabei
Grenzdienst vom Abend bis zum Sonnenaufgang,
dann erst ist unsere Schicht vorbei

Wir halten Wacht für unser Land;
es kann sich auf uns verlassen
Das Fernglas stets in meiner Hand,
um nicht einen Augenblick zu verpassen

Uns begleitet tiefe Einsamkeit,
die Nacht will nicht zu Ende gehen
Keine Abwechslung weit und breit,
nur der endlos lange Zaun ist zu sehen

Ihr DDR-Grenzsoldaten da drüben im Osten,
was mögt ihr jetzt wohl denken?
Seid ihr hellwach auf eurem Posten
oder lasst ihr euch gerade von Träumen lenken?

Wenn ihr eure Augen öffnet, müsst ihr wie ich realisieren,
dass diese Grenze existiert schon längst nicht mehr
Aber es wird immer wieder erneut passieren,
dass sie findet in unseren Gedanken Wiederkehr

Manfred Krellenberg

 
 
113


Name:
Holger (@CanonEins@aol.com)
Datum:Mi 12 Sep 2012 12:10:22 CEST
Betreff:DDR und ihr Sozialismus
 

Ich bin in der DDR geboren und in ihr groß geworden. Meine Erziehung war "Sozialistisch" Ich kannte ja vor 1989 nichts anderes.
Höchstens aus dem Fernsehen oder wenn Onkel und Tante aus dem Westen zu Besuch bei uns waren.
Ich fühlte mich in der DDR wohl. Mir persönlich ging es ja nicht schlecht. Hatte Arbeit und eine Wohnung.Ich hatte damals gut verdient. Der 9 November 1989 war für mich auch ein toller Tag. Die Mauer ist nun endlich offen. Aber mir war sofort klar, das nichts mehr so sein wird, wie es vorher war. Das Leben wird härter und manchmal unerträglich sein. Da müssen wir jetzt durch. Und es kam auch schon vor, das ich mir "meine DDR" zurück gewünscht habe. Und ich denke das es vielen so gegangen ist wie mir. Hier in dieser Gesellschaft muß man sehr große Ellenbogen haben. Hier wird einem nichts geschenkt. Hier muß man stark sein und kämpfen können.
Na inzwischen haben wir es gelernt und lassen uns nichts mehr gefallen !!!

 
 
112


Name:
Holger (CanonEins@aol.com)
Datum:Di 11 Sep 2012 16:04:32 CEST
Betreff:Grenzkompanie in Utecht
 

Hallo diese Seite "Grenzerinnerungen" finde ich einfach Klasse. Ich habe in dem Zeitraum von Mai 1985 bis Oktober 1986
bei den Grenztruppen meinen sogenannten Wehrdienst geleistet. Kann mich noch sehr genau an Einzelheiten erinnern.
Im Jahre 2010 habe ich meinen Urlaub in Utecht bei der Familie Apolony verlebt. Es war ein sehr schöner Urlaub.
Bloß ich hatte gedacht, das ich noch irgend etwas von der Grenze oder gar von den Militärischen Anlagen im Hinterland sehe.
Aber es alles verschwunden. Die Kaserne wurde einpaar Jahre zuvor abgerissen.
Kein Beoachtungsturm entlang der Wagnitz oder am Ratzeburger See steht mehr. Eingentlich Schade. Ok ich habe verständnis dafür, das den Leuten Ihre Grundstücke wieder zurück übertragen wurden. Ok ich bin etwas zu spät gekommen.
Es hat sich die Gegend um den Ratzeburger See´s sehr positiv endwickelt. Es ist eine Traumhafte Gegend dort.
Und das wuste ich schon zu DDR Zeiten, das dies ein Paradies ist.
Einfach Traumhaft !!!

 
 
111


Name:
Architekt Christian Paetz, Brome (architekt.paetz@web.de)
Datum:Mi 08 Aug 2012 13:34:44 CEST
Betreff:brome
 

mein gott, dass haben Sie ganz wunderbar gemacht. ich bin nur kurz in Ihre seite gerutscht, aber es ist ja so informativ und inhaltlich gut bearbeitet, dass ich glatt länger darin stöbern möchte. gut gemacht, vielen dank im namen vieler betroffener am grünen band oder ehemaligen todesgrenze. es ist ja so gut, dass es vorbei ist! liebe grüße

 
 
110


Name:
ManniW1 (manniW1@t-online.de)
Datum:Do 26 Jul 2012 22:34:32 CEST
Betreff:Priwall
 

Es ist schon interessant, wie sich eine Gegend verändern kann: Was vor 23 Jahren noch unberührt war, ist heute überlaufen und verdreckt.Jedenfalls ist es am Strand in der Saison so.Im Hinterland in den Wiesen zwischen Küste und Pötenitz noch die ursprüngliche Idylle. Ab und zu sogar noch Relikte aus der DDR Zeit.
Trotzdem möchte ich hier nicht wohnen...

 
 
109


Name:
S.J. (baerchi@vorsicht-scharf.de.de)
Datum:Sa 07 Jul 2012 19:30:53 CEST
Betreff:Danke
 

Hallo.
Sehr informativ die Seite über Michael Gartenschläger.
Und vor allem mit sehr viel Liebe zum Deteil erstellt.
Hochachtung!!!

P.S.
Ein Besuch vor Ort ist in Planung.

 
 
108


Name:
Martina Steingruber (steingruber-aidenried@t-online.de)
Datum:Fr 27 Jan 2012 19:17:11 CET
Betreff:Grenzerinnerungen
 

Hallo,
ich bin auf diese Seite gestoßen weil ich seit 2001 meine Urlaube immer in den neuen Bundesländern verbringe.
Aus diesem Grund habe ich nach einem bestimmten Thema gesucht und bin hier gelandet.

Die DDR gab es bei mir nur im Schulunterricht. In Oberbayern aufgewachsen war das andere Deutschland sehr weit von mir entfernt. In der Schule haben wir uns im Geschichtsunterricht mal eingehend befasst und auch einen Film dazu angesehen. Der hieß Lock 3.. Aufgewühlt von diesem Film habe ich daheim erzählt und gleich eins drüber bekommen. Denen da drüben geht es gut. Punkt! Ende! Keine weiteren Diskussionen.
Nun ja, meine Eltern konnten da nicht dafür. Waren selbst Kriegsgeneration und mein Vater sieben Jahre ganz weit hinten im Ural als Kriegsgefangener und als Spätheimkehrer.
Heute sehe ich das alles anders. Menschenschicksale sprechen Bände. Möchte ich hier jetzt auch nicht ausweiten.

Dennoch hat mich das geteilte Deutschland nicht in Ruhe gelassen und seit der Wende beherbergte ich einige aus der Ehemaligen. Ich vermiete ein Zimmer hier am Ammersee und wir hatten kurz nach der Wende einen Azubi auf unserem landwirtschaftlichen Betrieb der aus Sachsen stammte. So lernte ich die Menschen aus dem anderen Deutschland kennen und lieben.

Jüngst war ich erst bei meinen Freunden in Brandenburg mit denen wir eine herzliche Verbindung haben und die seit 1992 schon viele Male hier bei uns ihren Urlaub verbringen. Und ich dann eben bei denen. Inzwischen nehme ich schon Freunde meiner Kinder mit in die neuen BL um denen die Vielfalt und die Geschichte näher zu bringen. Von Mödlareuth waren wir sehr beeindruckt. Das haben wir auf dem Rückweg gemacht.

Das Geschichtsbuch können wir nimmer zurückdrehen. Ist alles sehr eigen gelaufen. Aber ich freue mich über so Seiten wie diese hier, wo man erkennen kann, dass eben all dies nicht vergessen wird.

Ich bewundere Menschen in den NBL, die nun auch wieder weiter leben müssen mit Menschen, die vielleicht sogar nebenan wohnen und mit denen man während der 40 Jahre einfach nur schlechte Erfahrungen gemacht hat weil man nicht genau einschätzen konnte, welche Richtung sie gingen.

Ich selber sag immer, ich wäre ein guter DDR - Bürger gewesen. Ich hätte mich halt auch angepasst und vielleicht hätte manches was von oben her eingetrichtert wurde in mir Frucht getragen.

Alles Umfeld trägt dazu bei wie man sich entwickelt.
Wir durften uns frei entwickeln und ich bin mir nicht sicher ob ich das zu schätzen gewusst habe in den 29 Jahren in denen neben mir das geteilte Deutschland Geschichte schrieb.

 
 
107


Name:
Bengt Erik Eriksson (bengt.eriksson100@punkt.se)
Datum:Sa 19 Nov 2011 23:26:29 CET
Betreff:Errinnerungen
 

Ich bin Schwede, habe aber Ende der 70'Jahre viel Zeit in der Ortschaft Nentershausen, Hessen unweit der Grenze verbracht. Öfters hat man mich an die Zonengrenze gebracht,, mehrhals wurden meine Bekannte sehr emotionell. Was man mit der Teilung, Deutschland angetan hatte. Es war aber ein ganz fuerchterliches Gefuehl dort zu stehen und die Sperranlagen zu beobachten. Man hat von den Schwestern und Bruedern drueben geschprochen, mit Tränen in den Augen.
Jahre nach der Wende, war ich in Bayern. Da hat's ein ganz anderes Ton gegeben, dann hat man ueber die Schwestern und Brueder geschimpt, das sie "uns die Renten wegfressen" und so was ähnliches.
So geht's, ich hoffe, dass man sich heutzutage besser versteht

 
 
106


Name:
Michael Proske (@Micpro72@web.de)
Datum:So 09 Okt 2011 14:39:30 CEST
Betreff:Grenzerinnerungen
 

Eigendlich ist es traurig, das solche Saite überhaubt exestieren muß
Aber es muß sein. Da sonst die schrecklichen Sachen, die zu DDR-Zeiten geschehen sind, in Vergessenheit geraten.
Die meisten DDR-Bürgen wusten eigendlich garnicht, wie gefärlich sie gelebt haben. Auch ich gehöre dazu.
Im Nachhinein ist die Trauer über so viele Opfer sehr groß.
"Last uns alle Sorge tragen, das solche schrecklichen Tatan nie wieder geschehen.

 
 
105


Name:
Franz Hopfer (F.Hopfer@gmx.net)
Datum:Mi 21 Sep 2011 16:11:25 CEST
Betreff:Grenzerinnerungen
 

Zu danken ist dem Ersteller dieser Netzseite.

Zu danken ist aber auch den vielen, die sich mit ihren Erinnerungen eingetragen haben und so den Bildern noch mehr Leben geben. Die meisten Eintragungen zeugen von tiefer Menschlichkeit, von tief erlebten Schicksalen.

Auch wir in Österreich hatten "unseren" "Eisernen Vorhang", von Italien über Jugoslawien (konnte manchmal fast harmlos scheinen, war es aber nicht) und Ungarn (wirkte auch in den schon "offeneren" 1980ern noch immer nicht harmlos, war es auch nicht), dann die CSSR (nicht weniger bedrohlich und gefährlich als die innerdeutsche Grenze). Ich habe diese Grenzen als Tourist und österreichischer Soldat kennengelernt.

Ich erlebte auch die DDR, wo ich Anfang der 1970er als Student meine Brieffreundin besuchte, erlebte die dortige Staatsmacht als "korrekte Schikanierer".

Ich habe diese Brieffreundin vor einigen Jahren wieder besucht, war auch sonst in jenem Teil Deutschlands, der einmal "DDR" war, bin in die ehemals abgeschlossenen Nachbarländer gereist - ohne Grenzkontrollen und doch stellten sich immer wieder ein wenig die Haare auf, weil das Gefühl der Gefahr sich tief eingewurzelt hat.

Freilich war meine Heimat nie so brutal geteilt wie Deutschland und unsere Zonengrenze fiel schon 1955. Hinter unserem Eisernen Vorhang war nicht mehr Österreich. Doch ich will hoffen, dass das "grenzenlose Glück" uns erhalten bleibt.

 
 
104


Name:
pfitscher markus (steinfisch72@yahoo.de)
Datum:Mo 05 Sep 2011 06:46:54 CEST
Betreff:nie kennengelernt
 

oh wie schrecklich war es für die Bürger der DDR.
sie dürften nie in den westen fahren,das regime der DDR hat es verboten.
in chemitz wohnte mein onkel,den habe ich erst nach der wende auf einer Beerdigung in stuttgart gesehen,damit haben wir zu ihm keinen kontakt mehr.
er wollte uns verklagen wegen seine mutter aus chemnitz !!!!

 
 
103


Name:
M.Töpfer (Michael-Toepfer1@gmx.de)
Datum:Fr 26 Aug 2011 13:36:07 CEST
Betreff:Entgleisungen bei Gedenken an die Todesopfer an Mauer und innerdeutscher Grenze
 

Die Linke hat am 13. August einen Landesparteitag in Rostock abgehalten. Bei einer Schweigeminute zum Gedenken an die Toten an der früheren Grenze zur BRD bzw. Berlin(West) sind einige, teils hochrangige, Delegierte einfach sitzengeblieben.
http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/linkeschweigeminute101.html
Dieses Verhalten macht erneut deutlich, wie wichtig die Erninnerung an diesen Aspekt der deutschen Teilung und des kalten Krieges ist und bleibt.
Meine kritische Mail zu diesem Vorfall hat Frau Dr. Linke bislang nicht beantwortet.

 
 
102


Name:
Joachim Lebens (joachim@lebens-privat.de)
Datum:Do 11 Aug 2011 11:05:31 CEST
Betreff:Ich komme aus Lauchröden , dort war die Grenze zu Herleshausen,
 

Es ist wichtig,immer daran zu denken. Ich wollte 1969 in die BRD und wurde verhaftet und verurteilt.Da es in der DDR Sippenhaft wie zu Zeiten des 3. Reiches gab, bin ich nicht über die Grenze in Lauchröden, sondern über die Tschechische, und wurde dort verhaftet.Ich habe sehr viel schlimmes erlebt mit der Staatssicherheit,.ich bin heute immer noch nicht in der Lage darüber zu sprechen.Es wurde in der DDR einfach verschwiegen, man konnte nicht einmal in der Familie nach der Haftentlassung darüber reden.Deshalb ist es wichtig immer daran zu denken,was Menschen mit Menschen machen können, wenn Sie von der Richtigkeit Ihres Handelns dazu überzeugt werden.Deshalb bin ich dafür alle "Grenzer"wie sie ja genannt wurden, heute zu bestrafen, die auf einen Menschen geschossen haben, der nur von einem Deutschland in das andere wollte.Man kann sich nicht auf einen Befehl berufen,wenn ich nicht treffen wollte, hätte ich auch nicht getroffen.

 
 
101


Name:
Lars Kiesewalter (Lars@gmx.de)
Datum:Fr 05 Aug 2011 22:52:45 CEST
Betreff:Grenzerfahrung
 

Ich freue mich das Grenzmuseum besucht zu haben. Eine schöne Erfahrung...

 
 
100


Name:
Uwe (uwe.nitters@ewetel.net)
Datum:Do 28 Jul 2011 00:32:38 CEST
Betreff:Grenzerinnerungen
 

Hallo Herr Bortfeldt.
Bin durch Zufall auf ihre Seite gestossen. War am 09.11.89 in Bergen/Dumme-Salzwedel bei der Grenzöffnung eingesetzt. Damals BGS-Beamter aus Uelzen. Bei den Bildern, speziell von ehem. GÜG in Bergen werden Erinnerungen wach. Super Seite

 
 
99


Name:
werner f. (wernilein66@we.de)
Datum:Do 21 Jul 2011 20:13:53 CEST
Betreff:sanitäter bei den GT bei eisenach
 

habe während meiner zeit einen kameraden verloren und war selbst im einsatz so etwas möchte ich niieeeeeeee wieder erleben denn es war grauenvoll habe sehr lange gebraucht die erlebte zu verarbeiten und muß sagen das es ich selbst nach einem viertel jahrhundert immer noch oft daran denken muß

 
 
98


Name:
t.bender (toben@web.de)
Datum:Fr 15 Jul 2011 22:54:25 CEST
Betreff:Wunderbare Seite zur Deutschen Geschichte
 

Hallo Herr Bortfeldt,
eine sehr gelungene Seite,die die jüngste deutsche Geschichte greifbar macht.
Außerdem tolle Fotos.
Ich empfehle auch jedem die Seite http://www.forum-ddr-grenze.de/ Wer die Vergangenheit nicht kennt,wird die Gegenwart nicht verstehen.
Auch auf dieser Seite gibt es sehr viele Fotos zur ehem.Innerdeutschen Grenze sowie viele Infos.
Diese Seite bietet auch eine Plattform für Diskussionen,Geschichten und Erinnerungen.
Nicht allzu selten prallen dort sehr unterschiedliche Meinungen aufeinander.

Mit freundlichen Grüßen

T.Bender

 
 
97


Name:
Gabriela Baumann (@freenet.de romy2201@freenet.de)
Datum:Mi 06 Jul 2011 01:43:14 CEST
Betreff:grenztoten Uwe Petras
 

Mit ganz viel Tränen in den Augen hab ich Ihre Seiten gelesen. Dieser Uwe Petras, der 1989 in Polen angeblich ertrunken aus dem Wasser gefischt wurde (er war Rettungsschwimmer) war mein geschiedener Mann. Diese Ehe hat der damalige Staat zerstört. Ich bin 1989 auch geflüchtet und habe ihn dann über 20 Jahre gesucht und letztendlich auf einer der Todeslisten gefunden. Er wurde irgendwo in Polen verscharrt und weder das polnische Konsulat, noch die deutschen Behörden können mir Auskunft geben. Ich möchte Ihnen für Ihre informativen Seiten danken, die an all dies erinnern. LG Gabriela Baumann

 
 
96


Name:
Ralph School (@ralph.school@gmx.de)
Datum:Di 05 Apr 2011 11:05:44 CEST
Betreff:Bildersammlung über die Grenze im norddeutschen Raum
 

Einfach mal vorbeischauen:

http://die-ehemalige-grenze.jimdo.com/

 
 
95


Name:
Roland Schreyer (r-schreyer@gmx.de)
Datum:So 06 Mär 2011 19:56:29 CET
Betreff:GÜST Marienborn/Helmstedt
 

Sehr gute Seite, viel Informationen und schöne Fotos. Wer noch weitere Informationen über die GÜST Marieneborn/Helmstedt möchte sollte diese Seite besuchen http://buch-verweis.de/seite8.html
mit freundlichen Grüßen
Roland Schreyer

 
 
94


Name:
Manudave (manudave@gmx.de)
Datum:Mo 14 Feb 2011 21:02:22 CET
Betreff:Toll
 

Tolle und sehr informative Seite. Herzliche Grüße vom Point-Alpha-Ort Rasdorf und von
forum-deutsche-einheit.de

 
 
93


Name:
Jürgen Ritter (ritter-barum@t-online.de)
Datum:Do 06 Jan 2011 13:53:41 CET
Betreff:Neue Seite Grenzerinnerungen
 

Hallo Florian,
herzlichen Glückwunsch zur neu gestaltenden Internetseite, gefällt mir sehr gut!.
Besonders wichtig finde ich, auf der Eingangsseite den Hinweis: „Jede Art von "Ostalgie" liegt dem Autor dieser Seite fern.
Es geht vor allem um Mahnung vor den Gefahren einer Diktatur und um Erinnerung an die Opfer des DDR-Grenzregimes.“
Diesen Satz kann ich voll zustimmen und werde diese wichtige Aussage auch auf meiner Internetseite übernehmen.
Auch in Zukunft werde ich Deine Seite gerne mit Fotos unterstützen.
Mit internetten Grüßen von der Nachbarseite Grenzbilder.de
Jürgen Ritter

 
 
92


Name:
Patrick (patrick.martini@schiffgiganten.de)
Datum:Fr 24 Dez 2010 16:31:44 CET
Betreff:Frohe Weihnachten
 

Hallo Florian,
wünsche dir ein paar schöne "weiße" Weihnachtstage und für 2011 alles gute.
Viele Grüße
Patrick

 
 
91


Name:
Hans-Dieter Behrendt (@handiebe@gmx.de)
Datum:Mi 15 Dez 2010 22:07:26 CET
Betreff:HP Grenzerinnerungen
 

Gratulation zur neuen Fassung. Sachlich und übersichtlich gegliedert. Eine wertvolle Hilfe für die Forschung.
Weiter so.

 
 
90


Name:
Knut Masch (knut-masch@t-online.de)
Datum:So 28 Nov 2010 12:48:45 CET
Betreff:Grenzesoldaten von Brennersgrün
 

Eure webseite ist gelungen

Ich war selbst in Brennersgrün von 1987-1988 stationiert.Könnte man mal ein treffen mit den Ehemaligen Grenzern organisieren?

Mit freundlichen Grüßen
Knut Masch

 
 
89


Name:
André Diersche (andre.diersche@web.de)
Datum:Sa 13 Nov 2010 14:27:35 CET
Betreff:Autobahn bei Eisenach
 

Hallo, gibt es irgendwo Bilder, wie der verlauf der Autobahn richtung Westen direkt und bis ca 1995 verlief, ich kann mich finster erinner, das man nach Eisenach in diversen serpentienen irgendwie auf der Strecke unterwegs war
Gruß Andr aus sachsen

 
 
88


Name:
andreas grabalowski berlin (tlehmann43@yahoo.de)
Datum:Sa 06 Nov 2010 20:30:35 CET
Betreff:grenze ellrich durchbruch an der führungsstelle sommer 88
 

hallo an alle die hier tätig sind.ich hab da mal ne frage??? habe in ellrich gedient,von märz 88 bis april 89. habe die führungsstelle und die alte giesserei erkannt.an dieser führungsstelle war im sommer 88 ein grenzdurchbruch von zwei personen.wer weiss was darüber.übrigens könnt ihr mich im grenzerforum konsultieren. unter nick granate.

 
 
87


Name:
Wolfgang Sump (dj1gw@t-online.de)
Datum:Do 28 Okt 2010 22:25:25 CEST
Betreff:Gebäude auf dem Brocken
 

In dem alten Telekomgebäude lagen keine russischen Truppen. Deren Baracken nebst Verpflegungsbunker lagen unmittelbar daneben. Vom Telekomturm war alles zu überblicken. Das Bild zeigt vielmehr das nach der Wende entstandene Gebäude für die technischen Einrichtungen, die so niedrig gehalten werden mussten, um die Silhouette der Bergkuppe nicht zu beeinträchtigen. Sie liegen deshalb ziemlich tief im Fels. Der Antennenträger wurde nicht erneuert, erhielt jedoch wegen der Gefahr von Eisschlag weitgehend eine Kunststoffverkleidung. Vorher warnten gelbe Lampen und Hinweisschilder vor der Gefahr durch herabfallendes Eis. Für die Telekom-Beschäftigten waren PKW-Abstellplätze mit Balkenabdeckung vorhanden. Ansonsten, so erzählte mir ein Mitarbeiter, galt die Devise "Rein ins Auto und nichts wie weg!"

Vielleicht sollte ich mal in alten Bildern kramen. Mit dem Fotografen der Braunschweiger Zeitung David Taylor machte ich einen eingehenden Rundgang ohne viele eigene Bilder.

 
 
86


Name:
Karin Vogler (k.vogler@gmx.net)
Datum:Mi 13 Okt 2010 15:46:28 CEST
Betreff:Lob für diese gelungene un dinteressante Homepage
 

Hallo,
diese Homepage finde ich hervorragend angelegt.
Ich halte es auch für besonders wichtig, daß dieser Teil der Geschichte nicht einfach vergssen wird.
Ich hatte zwar das Glück, den Grenzzaun nicht ständig sehen zu müssen, fühlte mich aber doch auch irgendwie eingesperrt in der DDR.
Inzwischen, 21 Jahre danach, stelle ich immer wieder fest, daß Vieles von damals vergessen wurde und teilweise sogar von Manchen versucht wird, schön zu reden, obgleich es natürlich auch Vieles in der DDR gab, was nicht schlecht war, und zwar mehr als nur der grüne Abbiegepfeil.
Auf dieser Homepage hier wird, wie ich finde, ein realistisches Abbild aus der ehemaligen DDR dargestellt, mit vielen Facetten, die man sonst kaum (noch) findet, und die sowohl der jüngeren Generation, alsauch Anderen, die diesen Teil der Geschichte nicht so genau kennen, unbedingt bekannt gemacht werden sollten.
Hab mir erlaubt, diese URL in meine private kleine Linksammlung auf meiner Homepage aufzunehmen.
Herzliche Grüße aus Rudolstadt.
Karin Vogler

 
 
85


Name:
Anja Stich geb. Schott (anjastich@live.de)
Datum:Di 05 Okt 2010 18:13:57 CEST
Betreff:vatersuche
 

ich such auf diesem wege meinen vater ,da ich leider nur den name habe "klaus berger "ich weis leider überhaupt nichts ..aber meine mutter kommt aus gebersreuth und erzählt leider garnix ....ich würde aber zu gerne erfahren wer mein vater war und ist ....wenn jemand einen hinweis hat für mich ...bitte melden ...ich würde mich freuen für einen hinweis...liebe grüße anja stich

 
 
84


Name:
KarlWeitzdorfer (karl.weitzdoerfer@arcor.de)
Datum:So 03 Okt 2010 16:22:02 CEST
Betreff:ehemalige Grenzorte
 

Im Juli 2010 war ich Gast des Teichfestes Oberzella .Es war ein sehr gut organisiertes und
gelungene Veranstaltung .
Bei dieser Gelegenheit besuchte ich nach 47 Jahren mein ehemaliges Heimatdorf Heiligenroda ,
wo ich bis 1963 wohnhaft war . Ab 1963 bin ich Bürger der BRD .
Der Ort Heiligenroda wurde 1974( wie viele andere auch ) sinnlos zerstört .
Daran kann nichts geändert werden .
Aber der heutige Umeltfeundliche Zustand des ehemaligen Ortes darf so nicht sein .
Ein Brunnen mit bester Wasserqualität der sich im Ort befindet ist heute mit Stalldung abgedeckt. Durch Regen entstanden Güllepfützen die das Grundwasser verseuchen.
Eine ehemalige Parkanlage und 2 Fischteiche sind heute mit Gestrüpp zugewuchert.
Wer ist für diesen umweltbelastenden Zustand veantwortlich ???
Ich bin der Meinung ,dass nach 1990 die schlechte Ortssituatin noch verstärkt wurde .
Verantwortliche ändert bitte diesen Zustand .


















 
 
83


Name:
Volker Zottmann http://baupionier.zottmann.org (zottmann@gmx.de)
Datum:So 03 Okt 2010 09:32:44 CEST
Betreff:Deutsche Einheit
 

Gegen das Vergessen!
Bitte, liebe Landsleute ruft mal kurz die Erinnerung zurück. Was wäre ohne die Wende vor 20 Jahren geschehen?
Die Stasi unterstützte nicht nur den internaionalen Terrorismus, nein schlimmer,
die verantwortlichen DDR-Staatssicherheits-Terroristen hatten für ihr eigenes Volk einen perfiden Plan in der Schublade. Hier die Erkenntnisse der Gauck-Behörde:

"Seit über 25 Jahren war es geplant. Schlagartig, konspirativ und vorbeugend sollte es geschehen. Fast 86000 Bürger der DDR hätte es getroffen. Sie alle waren vom Ministerium für Staatssicherheit (MfS) im so genannten "Vorbeugekomplex" erfasst und im Falle einer inneren Krise, einer Spannungsperiode oder im Verteidigungszustand zur Festnahme (2.955 Personen), Isolierung (10.726 Personen) bzw. verstärkten operativen Kontrolle und Überwachung vorgesehen (72.258 Personen). In X + 24 Stunden sollten geeignete und konspirativ aufgeklärte Objekte mit Stacheldraht und Wachtürmen umgeben und das ganze Land mit Isolierungslagern überzogen werden.
Hunderte von MfS-Mitarbeitern bereiteten diese Aktion seit Jahrzehnten vor und arbeiteten die entsprechenden Planungen ständig "tagfertig" auf. In den Panzerschränken der weit über 200 MfS-Kreisdienststellen lagen bis zum Ende der DDR versiegelte Briefumschläge mit der Aufschrift "Kz 4.1.3." mit penibel ausgefüllten Personalunterlagen griffbereit. Diese Papiere, zu öffnen auf ein zentrales Codewort hin, würden den bewaffneten Verhaftungskommandos der Stasi den Weg zu DDR-Bürgern weisen, die, weil sie dem Staatssicherheitsdienst irgendwann unliebsam aufgefallen waren, zu Tausenden in Vorbeugehaft und Arbeitslager wandern sollten."

Mit diesem Wissen, dass uns allen erst umfänglich nach der politischen Wende publik wurde, bin ich mir erst bewusst geworden, welchem zukünftigen Terror wir alle gerade noch entgangen sind.
Wie befreiend die Wende wirklich war!
Das Schlimmste hätte uns allen noch bevorgestanden.
Da erscheinen mir die erzielten heutigen besseren Lebensumstände nur noch als schmückendes Beiwerk. Wichtiger ist mir immer meine persönliche Freiheit.

 
 
82


Name:
Daniela Dill (DanielaDill@msn.com)
Datum:Mo 06 Sep 2010 21:39:27 CEST
Betreff:Sehr gute websait
 

Hallo
Da ich aus Nürnberg komme wuste ich als Kind nichts darüber das Deutschland zwei geteilt war
meine Mutter hat mir zwar vom Krieg erzählt und ich hab den Mauerfall mitbekommen aber ich nie gewuste wie es Früher so ausgeschaut hat erst jezt hab find ich zeit mich damit zubeschäftigen.
Danke für die tollen Bilder und Infos.

Gruss Daniela

 
 
81


Name:
Michael u. Ulrike Mayer (ulrikemayer1@web.de)
Datum:Sa 04 Sep 2010 21:07:11 CEST
Betreff:Sehr informativ
 

Wir machen z. Zt. Urlaub in Wernigerode und sind durch die ehemalige Grenzanlage Eckerntal auf diese sehr informative Webside gestossen. Viele Bilder rufen alte Erinnerungen wach, da meine Oma in Halle/Saale gewohnt hat und wir sie oft in den 70-ger Jahren besucht haben. Meine Mutter durfte 1956 ausreisen und lebt heute in der Nähe von Düsseldorf.

 
 
80


Name:
Gaither Deitz (@ gdeitz@charter.net)
Datum:So 29 Aug 2010 18:54:50 CEST
Betreff:Vielen Dank für diese Informationen.
 

Vielen Dank für diese Informationen. Ich bin zurück zum Hersfeld im Jahre 2005 und 2009 und wußte nicht, der Turm war immer noch da. Auf meiner nächsten Reise nach Deutschland plane ich diesen Turm zu besuchen. Ich habe Ihre Web-Seite auf meiner Web-Seite für andere hinzukommen www.thedeitz.com


Thanks for this information. I returned to Bad Hersfeld in 2005 and 2009 and did not know the tower was still there. On my next trip to Germany I plan to visit this tower. I have added your web page to my web page for others to see www.thedeitz.com

Gaither Deitz, Wilmington, North Carolina USA


 
 
79


Name:
Frank Höpner (f.hoepner@web.de)
Datum:Do 12 Aug 2010 23:16:36 CEST
Betreff:Erinnerungen
 

Anlässlich des Besuches einiger Freunde aus verschiedenen Teilen unseres Landes, habe ich (da ganz in meiner Nähe) das Dorf Zicherie/Böckwitz aufgesucht und den dort angelegten Grenzlehrpfad. Morgen werde ich meinen Freunden einen Teil der deutschen Geschichte näher bringen können.
Einiges aus meiner Zeit beim BGS wird da einfließen, aber auch vieles, was hier auf dieser gut gemachten Seite dargestellt wird.
Glückwunsch zu dieser Seite und viel Erfolg weiterhin!

 
 
78


Name:
Volker Zottmann (zottmann@gmx.de)
Datum:Di 20 Jul 2010 12:36:38 CEST
Betreff:Meine 1. Westreise 1987 im Mumienexpress
 

Ich hatte es geschafft! Es war das Jahr 1987 in dem ich erstmals nach langer Zeit wieder gen Westen durfte..

Überglücklich, nun nach 33 Jahren spätabends mit dem Mumienexpress endlich wieder einmal Richtung Westen zu reisen, wenn auch nur 10 Tage. Dieser Zug Richtung West hatte viele Namen. Im Westen nannte man ihn bis zur Wende nur den Interzonen-Zug. Im Osten war es der Mumienexpress. Weil all die vielen Jahre zuvor ja nur alte betagte Ost-Rentner reisen durften, eben respektlos die „Mumien“ genannt.

Meine Tante Aenne wurde bis zuletzt im Unklaren gelassen, ob es klappt, denn am letzten Tag gab es keine Verbindung über das Fernamt. Ich selbst erfuhr erst am Morgen, dass meine Reise diesesmal nicht abgelehnt wurde.

Abends bin ich in Magdeburg mit 15.- Westmark von der Staatsbank in den Zug geklettert. Hier wurden mindestens 8 Reisende in die Sechser-Abteile gepfercht. Ein Reichsbahner sagte noch, dass keiner meutern solle, denn alle, die in Oebisfelde noch im Gang stehen, müssten dort bei jedem Wetter auf dem Bahnsteig ausharren. Da dort keiner 40 Minuten in Wind und Wetter zubringen wollte, ergaben wir uns der Enge. So brauchte im wahrsten Sinne des Wortes keiner zu frieren. Draußen nicht und erst recht nicht drinnen.

Spätestens in Oebisfelde hasste ich den Staat noch mehr als je zuvor. Es ist ein Unterschied, ob man von Schikanen hört, oder sie dann hautnah miterleben muss! Diese sture Willkür!

Da wurden Leute zur reinen Freude der Wachmannschaften aufs Übelste diskriminiert und unwürdigen Prozeduren unterzogen. Durch dieses Prozedere diskreditierte sich der Staat selbst immer offensichtlicher. Tausende durften nun bereits handverlesen reisen, und ein Jeder erzählte danach von unwürdigen Schikanen. Jeder sah diesen kilometerlangen Stacheldrahtkorridor, durch den die Züge im Schritttempo fuhren. Pervers! Von einem „Arbeiter-und Bauernstaat“ verbrochen!

Uns regierte eben eine verblödete, selbsternannte alte Riege, die meisten borniert und nicht mehr lernfähig. Doch noch schlimmer war, dass sich ein ganzes Volk solange hat demütigen lassen!

Freude und Traurigkeit hielten sich im Zug die Waage. Man war froh, endlich zu reisen und gleichzeitig betrübt, dass dies allein geschehen musste, dass die Familienangehörigen die eigenen Geiseln waren. Ich habe das bei allen 4 Fahrten so empfunden. Da kam mir Schillers „Bürgschaft“ in den Sinn.... …. Ich lass den Freund dir als Bürgen, ihn magst du, entrinn ich, erwürgen...

In Dortmund angekommen, war ich zu einem Frühstück bei Frau Pape eingeladen. Sie ist nach dem Tod ihres Mannes als Rentnerin übergesiedelt. Die freute sich nun mächtig, ihren ehemaligen Nachbarn wieder zu sehen. Über was haben wir nur alles geredet. Dann ging es weiter nach Duisburg und da stieg ich am Hauptbahnhof in die Straßenbahn U79 Richtung Düsseldorf. In Wittlaer stieg ich dann aus. Keiner kannte meine Ankunftszeit, so war ich mit mir in den ersten Momenten dort ganz allein.

Das war wunderschön!

Ich stand da bestimmt eine Viertelstunde am Bahnsteig oberhalb von Wittlaer, mit Blick Richtung Duisburger Straße. An mir zog meine Düsseldorfer Kinderzeit von 1954/55 vorüber.

Alles hier war immer noch so vertraut. Nun lief ich ein paar hundert Meter weiter auf der alten B-8 und schon stand ich in Kaiserswerth, Arnheimer Strasse 146, genau rechts neben dem Diakonie-Heim „Haus Heimatfreude“. Hier wohnte meine Tante Aenne im Souterrain einer alten geklinkerten Bauhausvilla, direkt an die Rheinwiesen grenzend. Wunderschön.

Was war das für ein Hallo, als ich bei ihr im Garten stand. Unbeschreiblich, solch freudige Momente gibt es nicht viele im Leben...

 
 
77


Name:
Volker Zottmann (zottmann@gmx.de)
Datum:Di 20 Jul 2010 10:17:28 CEST
Betreff:Grenzöffnung Stapelburg
 

Zweieinhalb Jahre später, nach insgesamt 4 Westreisen und zwei weiteren Jahren in Selbständigkeit, öffneten sich in den Herbstwirren am 9.11.1989 dank SED-Dussel Schabowski alle Schlagbäume einen Tag früher als gewollt.

Die verhasste Mauer ist endlich eingerissen worden!

Am 11.11.1989 kletterten erste mutige Bürger aus Ost und West in Stapelburg ohne jede Erlaubnis auf die Beton-Grenzmauern. Denn bis dahin wurde das mit tödlichen Schüssen geahndet. Hier wurde die Grenzöffnung für den 12.11.1989 friedlich erzwungen.

Über die Nachrichtensendungen erfuhren auch wir davon. Über Nacht noch wurden von westlicher Seite 2 Holzstege und eine Ponton-Überquerung über die Ecker gebaut. Gut das der kleine Harzbach im Westen lag. Wäre der Osten zuständig gewesen, hätte niemals so schnell eine Querung errichtet werden können. Denn bei uns fehlte es doch an Allem, auch am Nötigsten.

So fuhren wir 4 Zottmänner frühmorgens am 12.11.1989 nach Stapelburg. Abertausende taten das Selbe. Darum war schon 2 km vorher, auf einem zum Parkplatz degradierten Acker, im Sperrgebiet Schluss. Die paar fehlenden Kilometer liefen wir gerne. Menschenmassen bewegten sich jetzt erstmals seit mindestens 28 Jahren wieder im Sperrgebiet bis an den Todesstreifen und erwarteten voller Ungeduld die Öffnung eines neuen Grenzübergangs im Harz.

Ein unbeschreiblicher Moment!

Mein ganzes bisheriges Leben lang habe ich mir diesen Augenblick ausgemalt.

Witze kursierten diesbezüglich in der DDR. Was solle man wohl tun, wenn die Grenze unvermittelt geöffnet wird? Antwort: Auf einen Baum klettern, um nicht totgetreten zu werden.

So war es dann auch fast. Nur die Bäume fehlten. Zumindest die letzten 50 Meter bis zum Metallgitterzaun.

So viele Tränen, wie zu all den einzelnen Grenzöffnungen innerhalb weniger Tage hatte Deutschland seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr gesehen. Doch diesmal waren es überwiegend Freudentränen. Tränen angestauter Wut und der grenzenlosen Erlösung.

Unsere Kinder sollten an diesem historischen Ereignis teilhaben!

Endlich wurde in unserem Beisein das letzte Stück Streckmetallzaun zerschnitten und bei Seite gezogen. Schon schoben sich etwa 7000 wartende Ostdeutsche im Glückstaumel Richtung Eckertal. Das waren für mich Glücksmomente wie nie zuvor erlebt. Unsere Kinder durften nun mit in einen der vielen kostenlos bereit gestellten Busse steigen. Wir alle wurden nach Bad Harzburg, 6 km entfernt, gefahren. Bad Harzburg hat in seiner Geschichte noch nie solch einen Ansturm von Menschenmassen erlebt. Ob das wohl zwanzigtausend oder noch mehr waren, ich weiss es nicht.

Ab jetzt brauchte keiner mehr Bittstellen und oft genug erfolglos hoffen, nie wieder!

Unsere Claudia und unser Carlo würden nun schon in ihrer frühen Jugend reisen können.

Für mich fast unbegreiflich in diesem Moment.

Die DDR hauchte aus, nur eben noch schneller als wir alle denken konnten. Die Meisten hatten nun recht bald was sie wollten. Das Volk seine wiedererlangte Freiheit samt aufrechtem Gang und einige SED- und Stasigangster einen Großteil des gesamten DDR-Barvermögens...

Und Honecker war der letzte DDR-Flüchtling. Besser kann Geschichte nicht geschrieben werden.


Doch wie bekloppt eigentlich die breite DDR-Bevölkerung war, zeigt sich daran, dass sofort niemand mehr ostdeutsche Produkte kaufte, gleichzeitig aber das ab 1990 immer größer werdende Heer der Arbeitslosen bejammerte. Da passte Einiges nicht zusammen. Egal, das ist nun auch schon lange alte deutsche Geschichte...

Und manche Denkprozesse dauern eben länger...

 
 
76


Name:
Volker Zottmann (zottmann@gmx.de)
Datum:Di 20 Jul 2010 10:11:00 CEST
Betreff:Grenze im Harz
 

HARZREISEN IN DEN 70er JAHREN MIT BAUCHSCHMERZEN...

In den Sommern fuhren wir nun öfters in der Harz, während der Touren entdeckten wir hin und wieder „Neuland“.
Die Nationale Verteidigungsrat löste sporadisch aber dennoch nur spärlich einzelne Teile des Grenzschutzstreifens aus dem 5 km breiten Sperrgebiet heraus. So wurde dieses teilweise etwas schmaler und bisherige Sperrgebietsteile konnten wieder ohne Passierschein betreten oder befahren werden.
Den vielen armen Einwohnern von mindestens 27 Orten entlang der DDR-Westgrenze half das aber nichts mehr:
Sie mussten Jahre zuvor für ein freies Schussfeld ihre Wohnungen und Häuser für immer verlassen. 27 DDR-Dörfer wurden geschleift!
Einige andere Dörfer wurden ebenso platt gemacht, für Truppenübungsplätze. So beispielsweise das Dorf Zschernick in der Annaburger Heide. Mitte der 1950-er Jahre wurde alle Bewohner zwangsenteignet und vertrieben. Von Räumungen für Braunkohlentagebaue will ich nicht sprechen. Hierfür kann man teils noch Verständnis aufbringen.
Solche Schleif-Aktionen gab es also nicht nur im 30-jährigen Krieg! Dort, entlang der Grenze, steht heute nichts mehr. Allenfalls ein nach 1989 aufgestellter Erinnerungsstein.
Das waren meines Erachtens mit die schlimmsten DDR-Verbrechen!
Schmaler konnte das Sperrgebiet auch darum werden, weil es undurchlässiger gestaltet wurde. So wurden ab 1969 lückenlos Beton-Wachtürme errichtet und ab Januar 1970 der perfide Plan, dass sich die Grenzverletzer gefälligst selbst erschießen mögen, radikal umgesetzt. An weiten Strecken des Metallgitterzaunes, etwa 440 km, wurden mindestens 60000 trichterförmige Selbstschussvorrichtungen vom Typ SM70 installiert. Die waren mit jeweils 100 g TNT-Sprengstoff und 80 bis 110 scharfkantigen Metallteilen bestückt und wurden durch Stolperdrähte von den „Grenzverletzern“ von Ost nach West selbst ausgelöst. Diese Automaten schossen dann streuend bis 120 m weit. Falls die Flüchtenden nicht bereits zuvor durch eine vergrabene Personenmine zerfetzt wurden.
So etwas dachte sich die selbsternannte Führung der Arbeiterklasse für die eigene, allerdings nur für die freiheitsliebende und fluchtbereite Bevölkerung aus...
Das war beispiellos in der bisherigen Menschheitsgeschichte!
Ich wusste davon zu DDR-Zeiten logischer Weise nur ansatzweise. Was man darüber erfuhr, kam vom ARD-Fernsehen. Hierüber wurde von den DDR-Oberen der Mantel des Schweigens gehüllt.

Trotz schönster Naturkulisse störte mich jede Straße im Harz, an der es nicht weitergehen sollte. Und das nur, weil ein paar Staatsmänner der Siegermächte sich das in Jalta auf der Krim und in Potsdam/Schloss Sanssouci 1945 in Folge des 2. Weltkrieges so auskungelten. Die bloße Willkür ließ uns nun im Ostteil leben. Solche Überlegungen teilte ich im Geheimen mit meinem Vater, wir sponnen manchmal, was wäre wenn....
Der komplette Harz und auch weite Teile Sachsens waren zu Kriegsende von den Amerikanern besetzt. Doch die Siegermächte tauschten diese Gebiete einvernehmlich gegen Westberlin, das bisher auch sowjetisch besetzt war, aus. Und nur darum wurden wir nun auch ein Teil der 18. Sowjetrepublik „Abstrusistan“, auch DDR genannt...
Eben so gut hätte der Bayrische Wald und München von Russen belagert werden können. Darüber sollte sich jeder heute noch verächtlich redende Westdeutsche im Klaren sein. Diese Willkür der Grenzziehung hätte nämlich auch sein ganzes Leben dramatisch verändern können. Zum großen Glück gibt es von diesen Zeitgenossen nur relativ wenige und die sterben zwangsläufig langsam aus.
Für alle Ostdeutschen war der 2. Weltkrieg einschließlich der immensen Reparationsleistungen an die „friedliebenden Völker der Sowjetunion“ erst im Herbst 1989 wirklich zu Ende.
„Unser“ 2. Weltkrieg dauerte 50 (!) Jahre. Erst danach begann hier der wirkliche Wiederaufbau.
Der einzig Hauptschuldige an allem aber bleibt doch Hitler!

 
 
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Name:
Harald Potratz (hmpberlin@online.de)
Datum:Fr 02 Jul 2010 10:28:55 CEST
Betreff:Alte Heimat
 

Hallo alt Heimat,
bin ein alter Lübecker der 1956 in Travemünde-Priwall das Licht der Welt erblickte,es ist schön das es eure Seite gibt.
Habe auch in Lübeck-Eichholz gelebt,Duvennesterweg 28,und bin auch in die dortige Schule gegangen. Bin oft an der ehemaligen Grenze spielen gewesen und später war ich auch oft Angel an dem sogennanten Russen Teich der am Grenzbach lag,aber auf DDR Gebiet sich befand.Wäre schön wenn sich paar alte Bekannte mal melden würden.

 
 
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Name:
Jussi Peter Stefanides, Linköping Schweden (jussips@gmail.com)
Datum:So 27 Jun 2010 02:04:22 CEST
Betreff:Die Berliner-Mauer
 

Als Kind hab´ ich Berlin besucht, damals als ich ein achtjähriger Junge war im 1980, wusste ich überhaupt nicht was die Mauer war und dass ich in der Nähe von der Mauer gewesen bin, etwa 100m, und wahrscheinlich hab´ich sie gesehen. Diese Erinnerungen sind für mich heute sehr wichtig weil die Mauer heute zur Geschichte gehört.

 
 
73


Name:
Marco Meyer, Rojdåfors Schweden (marcom@tele2.no)
Datum:So 13 Jun 2010 11:50:21 CEST
Betreff:Schøne bilder
 

Die bilder der grenze bei eichholz/herrnburg sind mir aus meiner kindheit in deutschland noch gut bekannt.es ist gut zu wissen das dieses unrechtsregim von einer entschlossenen friedlichen buergerbewegung der ddr gestuerzt wurde.unser aller dank gilt diesen mutigen aufrichtigen menschen der ddr.

 
 
72


Name:
Totty (tottyreichstein@web.de)
Datum:Mo 07 Jun 2010 18:41:47 CEST
Betreff:Grenzerinnerungen
 

Hallo,
das ist echt ne super Seite, da werden Erinnerungen wach.

Bei dem Artikel Grenzerninnerungen hat sich jedoch ein Fehler eingschlichen, die Raststätte heißt nicht "Osterholz" sondern "Osterfeld"
Ansonsten super Artikel, auch ich war vor der Wende täglich mit dem LKW unterwegs. Richtung "Transit (West) Berlin


Gruß Totty

 
 
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Name:
David Wewetzer (david.wewetzer@vfdnet.de)
Datum:Do 27 Mai 2010 10:58:32 CEST
Betreff:Ritt entlang des gesamten Eisernen Vorhangs in 2010
 

Hallo,
eine gute Seite mit spannenden Links zum "Eisernen Vorhang". Als Berliner mit der Mauer um mich herum als "Normalität" aufgewachsen, geniesse ich noch heute jeden einfachen "Grenzübertritt"!
Aus Anlass des 20 jährigen Jubiläums zum Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes (Wiedervereinigung) werde ich in diesem Jahr vom 5. Juli an von der Ostsee bis zum Dreiländereck D / AUT /CZ reiten (siehe: http://gruenesband.wordpress.com) - denn dort endete der Eiserne Vorhang in Deutschland. Der Eiserne Vorhang trennte mehr als "nur" Deutschland - er trennte Europa - insofern sollten wir den Teil in D nicht vergessen, der uns von unseren Nachbarn in Tschechien trennte.

Viele Grüße aus Bremen
David Wewetzer

 
 


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